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Fenichel, O. (1941). BERLINER, BERNHARD: Libido and Reality in Masochism. The Psychoanalytic Quarterly, IX/3.. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(2):214.

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(2):214

REFERATE: Psychoanalyse

BERLINER, BERNHARD: Libido and Reality in Masochism. The Psychoanalytic Quarterly, IX/3.

Review by:
O. Fenichel

In der vorliegenden Arbeit gesellt Berliner sich jenen Autoren zu, die versuchen, die Phänomene des Masochismus „diesseits des Lustprinzips“ zu erklären, ohne auf die Hypothese des Todestriebes zurückzugreifen. Es sind Einwirkungen der Aussenwelt, die mancher Triebstruktur die masochistische Deformation aufzwingen. Auch Berliner sieht die Mechanismen wirksam, die von früheren Autoren in den masochistischen Phänomenen beschrieben worden sind, wie „kleineres Übel“, „aktive Vorwegnähme des Unvermeidlichen“, „unlustvolle Vorbedingungen, ohne die keine Lust mehr erreicht werden kann“, und, last not least, „Wendung des Sadismus gegen die eigene Person“, wobei der ursprünglichere Sadismus im manifesten Verhalten oft noch deutlich genug bemerkbar bleibt. Doch legt Berliner besonderes Gewicht auf typische reale Erlebnisse der späteren Masochisten in ihrer Kindheit: Seiner Erfahrung nach waren die Masochisten immer gehasste, ungeliebte Kinder; die ihnen auferlegten Entbehrungen trafen auf ein Liebesbedürfnis, das manchmal konstitutionell erhöht, manchmal ursprünglich normal, aber durch versagende Erlebnisse in die Höhe getrieben war. Die Kinder versuchen, die ihnen fehlende Liebe durch Identifizierung mit der sie hassenden oder ungenügend liebenden Person zu erzwingen. „Während das normale Ich auf eine feindliche Aussenwelt reagiert, indem es das Objekt aufgibt, introjiziert das masochistische Ich das feindselige Objekt, um es sich als Liebesobjekt zu erhalten.“ „Der Masochist kämpft darum, einen kleinen Betrag Liebe für sich zu retten — durch Unterwerfung und Selbstbestrafung.“ Strafbedürfnis bedeutet das Bedürfnis, von der Person, die straft, geliebt zu werden.

O.

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