Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To see who cited a particular article…

PEP-Web Tip of the Day

To see what papers cited a particular article, click on “[Who Cited This?] which can be found at the end of every article.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Freud, S. (1941). Entwurf zu einem Brief an Thomas Mann. Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):217-219.
    

(1941). Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse, 26(3-4):217-219

Entwurf zu einem Brief an Thomas Mann

Sigm. Freud

29. XI. 1936.

Verehrter Freund!

Die wohltuenden persönlichen Eindrücke von Ihrem letzten Besuch in Wien tauchen immer wieder in meiner Erinnerung auf. Unlängst legte ich Ihren neuen Band der Josefsgeschichte aus der Hand mit dem wehmütigen Gedanken, dass dieses schöne Erlebnis jetzt vorüber ist und dass ich die Fortsetzung wahrscheinlich doch nicht werde lesen können.

Durch das Zusammenwirken dieser Geschichte mit Ihren im Vortrag geäusserten Gedanken von der „gelebten vita“ und dem mythologischen Vorbild hat sich bei mir eine Konstruktion entwickelt, die ich zum Anlass nehme, mich mit Ihnen zu unterhalten, als ob Sie hier im Arbeitszimmer mir gegenüber sässen, ohne dass ich aber eine höfliche Antwort oder gar eine eingehende Würdigung von Ihnen erreichen wollte. Ich nehme den Versuch selbst nicht sehr ernst, aber er hat einen gewissen Reiz für mich etwa wie das Peitschenknallen für den ehemaligen Fahrknecht.

Nämlich:

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.