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Rosenkötter, L. (1969). ZUM PROBLEM DES NARZISSMUS UND SEINER BEDEUTUNG BEI DER PSYCHOANALYTISCHEN BEHANDLUNGSTECHNIK. Jahrb. Psychoanal., 6:105-118.

(1969). Jahrbuch der Psychoanalyse, 6:105-118

AUS DER ABTEILUNG FÜR PSYCHOSOMATIK UND PSYCHOTHERAPIE (PROF. DR. H. THOMÄ, PROF. DR. TH. V. UEXKÜLL) DER UNIVERSITÄT ULM (MEDIZINISCH-NATURWISSENSCHAFTLICHE HOCHSCHULE)

ZUM PROBLEM DES NARZISSMUS UND SEINER BEDEUTUNG BEI DER PSYCHOANALYTISCHEN BEHANDLUNGSTECHNIK

Lutz Rosenkötter

Neben den Derivaten von Trieben und Triebkonflikten gibt es eine andere Kategorie psychischer Manifestationen, die die Aufmerksamkeit des Psychoanalytikers erfordern, weil sie an der Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Störungen einen gewichtigen Anteil haben; sie werden unter dem Begriff «Narzißmus» zusammengefaßt. Die Erkenntnis, daß nicht allein die Objektbeziehungen und deren Schicksale für die Psychopathologie bedeutsam sind, hat S. Freud (1914) veranlaßt, den Narzißmus als metapsychologisches Modell einzuführen. Er sagt: «Wir bilden so die Vorstellung einer ursprünglichen Libidobesetzung des Ichs, von der später an die Objekte abgegeben wird, die aber, im Grunde genommen, verbleibt und sich zu den Objektbesetzungen verhält wie der Körper eines Protoplasmatierchens zu den von ihm ausgeschickten Pseudopodien. Dieses Stück der Libidounterbringung mußte für unsere von den neurotischen Symptomen ausgehende Forschung zunächst verdeckt bleiben. Die Emanationen dieser Libido, die Objektbesetzungen, die ausgeschickt und wieder zurückgezogen werden können, wurden uns allein auffällig.»

Die pathologischen Äußerungen des Narzißmus haben besonders für das Verständnis neurotischer Charakterentwicklungen und-abwehr-formationen sowie sehr leidvoller affektiver Reaktionen und Zustände eine Bedeutung.

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