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Argelander, H. (1969). ANGEWANDTE PSYCHOANALYSE IN DER ÄRZTLICHEN PRAXIS. Jahrb. Psychoanal., 6:119-140.

(1969). Jahrbuch der Psychoanalyse, 6:119-140

AUS DEM SIGMUND-FREUD-INSTITUT FRANKFURT AM MAIN (DIREKTOR: PROF. DR. A. MITSCHERLICH)

ANGEWANDTE PSYCHOANALYSE IN DER ÄRZTLICHEN PRAXIS

Hermann Argelander

Wenn man sich als Psychoanalytiker Gedanken darüber macht, wie man dazu beitragen könnte, die ärztliche Praxis in ihrem festgefügten medizinisch-naturwissenschaftlichen Denken um den Zugang zu wahrnehmbaren psychologischen Phänomenen zu bereichern, muß man sich über die grundsätzliche Verschiedenheit der Ausgangspositionen klar werden. M. Balint, der mit seiner Gruppe (3, 4, 5 und 6) auf diesem Gebiet den bahnbrechenden Schritt getan hat, ließ keinen Zweifel, daß beide Seiten - Psychoanalytiker und praktizierender Arzt - voneinander lernen müßten. Die Psychoanalyse wird an einen fremden Ort verpflanzt, dessen «atmosphärische» Bedingungen in keiner Weise den der Psychoanalyse eigentümlichen entsprechen. Ich habe in einem anderen Zusammenhang (1) diese ausgesprochenen Gegensätzlichkeiten zusammengestellt.

An dieser Stelle möchte ich nur noch einmal darauf hinweisen, daß es sich bei der Anwendung der Psychoanalyse in der ärztlichen Praxis nicht um leichtfertige Exkursionen in unanalytischer Situationen handelt, sondern um einen der permanenten, notwendigen Versuche, etwas «von dem Gold der Psychoanalyse mit anderen Verfahren zu verbinden» - nicht zu verschmelzen! Dazu müssen wir zunächst von den praktizierenden Ärzten erfahren, wie ihre Situation beschaffen ist, in der Bestandteile der analytischen Praxis zur Anwendung gelangen sollen.

Eine wichtige Besonderheit stellt das über Jahre sich festigende Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten - in den meisten Fällen auch seiner Familienangehörigen - und dem behandelnden Arzt dar.

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