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Eissler, K.R. (1976). Der Sündenfall des Menschen. Jahrb. Psychoanal., 9:23-78.

(1976). Jahrbuch der Psychoanalyse, 9:23-78

Der Sündenfall des Menschen

Kurt R. Eissler

Nach dem Alten Testament sollte es die Bestimmung des Menschen sein, ein glückliches, sorgenfreies Leben zu führen, ein Dasein frei von der Notwendigkeit, um das Überleben kämpfen zu müssen, und unbeschwert von der schrecklichen Vision des Todes. Der Ungehorsam des Menschen gegenüber Gott, symbolisiert in seinem Verlangen nach Erkenntnis, endete für ihn darin, daß er ein Dasein verwirkte, in dem allein das Lustprinzip bestimmend gewesen wäre. Wenn auch nur wenige an die Genauigkeit dieses Mythos glauben, so dürfte auch in ihm, wie so oft, ein Körnchen Wahrheit stecken, die mit den späteren Entdeckungen der Wissenschaft übereinstimmt. Ich glaube, daß dies im Hinblick auf den Sündenfall des Menschen zutrifft. Was den zweiten Teil dieses Mythos angeht, so kann es hier in der Tat kaum einen Zweifel geben. Die Geschichte des Menschen ist eine nicht endende Kette des Leidens, eine Kette, die letztlich bis in die Gegenwart reicht, in der die gesamte Menschheit bedroht scheint, der Vernichtung anheimzufallen. Ein Gefühl der Angst und der Verzweiflung hat sich über die ganze Welt verbreitet, und die hervorragendsten Denker haben Pläne ausgearbeitet, die uns in letzter Sekunde vor den uns drohenden Katastrophen, von deren Existenz ein jeder weiß, bewahren sollen. Doch die verschiedenen Aktionsprogramme, die in großer Zahl ausgearbeitet worden sind, verdienen nur mit beträchtlicher Skepsis aufgenommen zu werden.

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