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Hoffmann, S.O. (1983). Die Bedeutung der nicht triebkonflikthaften Internalisierungen (Identifizierungen) für die Entstehung von Neurosen“. Jahrb. Psychoanal., 15:100-115.

(1983). Jahrbuch der Psychoanalyse, 15:100-115

Die Bedeutung der nicht triebkonflikthaften Internalisierungen (Identifizierungen) für die Entstehung von Neurosen“

Sven Olaf Hoffmann

Der Begriff der Identifizierung gehört zu der nicht kleinen Gruppe von Konzepten unserer Wissenschaft, die weit über die Psychoanalyse hinaus allgemeine Gültigkeit erlangt haben. Freud führte ihn in der „Traumdeutung“ (1900) ein, um die Symptomübernahme bei der Hysterie zu erklären. Es handele sich, so schreibt Freud, um einen „unbewußten Schlußprozeß“, keine simple Imitation, sondern eine „Aneignung auf Grund des gleichen ätiologischen Anspruches“ (S. 155). In der 1917 entwickelten Theorie von der Depression bekommt der Begriff eine zentrale Bedeutung: Identifizierung führt bei der Depression zu einer Aufrichtung des verlorenen Objekts im Inneren. 1923 schließlich („Das Ich und das Es“) erklärt Freud den Vorgang als einen allgemeinpsychologischen, der nicht nur bei der Depression eine Rolle spiele: „Es war uns gelungen, das schmerzhafte Leiden der Melancholie durch die Annahme aufzuklären, daß ein verlorenes Objekt im Ich wieder aufgerichtet, also eine Objektbesetzung durch eine Identifizierung abgelöst wird. Damals erkannten wir aber noch nicht die ganze Bedeutung dieses Vorganges und wußten nicht, wie häufig und typisch er ist.

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