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Widlöcher, D. (1985). Der Identifizierungswunsch und seine strukturellen Wirkungen im Werke Freuds. Jahrb. Psychoanal., 17:69-103.
    

(1985). Jahrbuch der Psychoanalyse, 17:69-103

Der Identifizierungswunsch und seine strukturellen Wirkungen im Werke Freuds

Daniel Widlöcher

Der Begriff der Identifizierung ist in der Psychoanalyse - und daran wird sich in absehbarer Zeit vermutlich nichts ändern - ein nicht genau begrenzter, schillernder Begriff. Mit seiner Hilfe läßt sich eine große Zahl geistig-seelischer Vorgänge beschreiben, die sich in ihren Grenzen nicht scharf voneinander abheben.

Ist die Identifizierung ein Prozeß der Umwandlung oder ist sie das Ergebnis dieses Prozesses? Welche Verbindungen bestehen zwischen Identifizierung und Imitation oder Verinnerlichung?

Was über die Grenzen des Identifizierungsbegriffes gesagt wurde, gilt auch für dessen jeweilige Einzelaspekte. Die Beziehungen zwischen Identifizierung und Introjektion haben Anlaß zu einer Vielzahl von Theorien gegeben. Vielleicht sollte es uns nicht so sehr darum gehen, jene Punkte zu präzisieren, in denen Übereinstimmung herrscht, als vielmehr darum, die Punkte hervorzuheben, in denen es eine solche Übereinstimmung nicht gibt, und zu versuchen, die Gründe hierfür zu erklären.

Man braucht also den Verlust einer gewissen Begriffsverwirrung nicht zu bedauern. Es gilt, die Banalisierung dieses Begriffes zu vermeiden. Denn damit sich die Psychoanalytiker bequem verständigen können, halten sie an einer sehr allgemeinen, rein deskriptiven Bedeutung fest, die für alle Imitationsformen des Verhaltens oder der Gefühle gegenüber anderen Personen Geltung besitzt.

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