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Weiß, H. Pagel, G. (1986). Übergangsphänomene und symbolische Ordnung: Winnicott - Lacan. Jahrb. Psychoanal., 18:42-76.

(1986). Jahrbuch der Psychoanalyse, 18:42-76

Übergangsphänomene und symbolische Ordnung: Winnicott - Lacan

Heinz Weiß und Gerda Pagel

Mit seiner Arbeit „Übergangsobjekte und Übergangsphänomene“ erschließt Winnicott (1953) ein Feld, das innerhalb der Psychoanalyse zwar nicht unbeachtet geblieben war, aber in seiner schöpferischen Bedeutung für die frühkindliche Entwicklung nie eigens thematisiert wurde. Es geht Winnicott um den Bereich des kindlichen Spiels und seiner Vorstufen, der ersten kreativen Verwendung von Fähigkeiten und Gegenständen, um jenen Erfahrungsraum also, der ab einem gewissen Alter von Lutscher, Teddybär oder auch nur einem Kissenzipfel bevölkert wird. „Diese Objekte und Phänomene bieten dem Kind ein Etwas, das von da an seine Bedeutung für den Menschen nicht mehr verlieren wird.“ (1953, zit. n. 1969, S. 679) Winnicotts Untersuchungen haben den „intermediären Raum“ zum Gegenstand, der zwischen Wachen und Schlafen, zwischen subjektivem Erleben und objektiver Wahrnehmung liegt. Im Gegensatz zur klassisch psychoanalytischen Auffassung stellt er für Winnicott etwas durchaus Eigenständiges dar, das sich weder auf das Innen der Triebbedürfnisse noch auf das Außen der Objektwelt reduzieren läßt. In diesem neutralen Erfahrungsbereich sieht er die Wurzeln von Spiel und Phantasie, von Sprache, Kunst und Religion: „Ich glaube, daß es für die psychoanalytische Theorie an der Zeit ist, die Aufmerksamkeit auf diesen dritten Bereich zu lenken, den Bereich der kulturellen Erfahrung, die ein Abkömmling des Spiels ist.“ (Winnicott 1966, S.

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