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Tress, W. (1989). Adolf Grünbaum und die psychoanalytische Wahrheit. Jahrb. Psychoanal., 25:167-199.

(1989). Jahrbuch der Psychoanalyse, 25:167-199

Adolf Grünbaum und die psychoanalytische Wahrheit

Wolfgang Tress

1. A. Grünbaum: Anwalt der Wahrheit

Erkenntnistheoretisch und wissenschaftsphilosophisch interessierte Analytiker wissen auch in Kontinentaleuropa längst um die seit 10 Jahren immer wieder neu gestarteten Angriffe des Physikers und Philosophen Adolf Grünbaum gegen die Psychoanalyse. Gelegentlich von kontraphobischem Applaus übertönt, überwiegt unter ihnen die bange Frage, ob überhaupt und ggf. was die hierzulande wie in den USA arg bedrängte Psychoanalyse dem wird entgegensetzen können (vgl. Becker 1987). Vor kurzem nun erschien erstmals in deutscher Sprache eine neue Streitschrift („Psychoanalyse in wissenschaftstheoretischer Sicht“, 1987) aus der Feder Grünbaums auf dem Buchmarkt, so daß die Auseinandersetzung endlich auch in der Heimatsprache sowohl der Psychoanalyse als auch von A. Grünbaum weiter geführt werden kann.

Adolf Grünbaum, geb. 1923 in Köln, so erfahren wir aus der Laudatio (Cohen 1983) zu seinem 60. Geburtstag, entkam mit seiner Familie 1938 der Vernichtung durch Emigration in die USA. Im Zuge einer glänzenden akademischen Karriere bearbeitete Grünbaum später philosophische Probleme von Raum und Zeit, avancierte in der Auseinandersetzung um Fragen der wissenschaftlichen Rationalität und der Falsifizierbarkeit als dem Kriterium echter Wissenschaft zu einem vielbeachteten Kontrahenten des großen Sir Karl Popper. Vielleicht war es gerade seine Beschäftigung mit und seine daraus resultierende Zurückweisung der Popperschen Kritik an der Psychoanalyse, die ihn dazu inspirierte, auch die Schriften Sigmund Freuds direkt auf ihren Gehalt an Wahrheit hin zu sezieren.

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