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Reiff, H. (1989). Haut, Körper und Symbol: Zur Rolle des Körperbildes in der psychoanalytischen Psychosomatik. Jahrb. Psychoanal., 25:236-255.

(1989). Jahrbuch der Psychoanalyse, 25:236-255

Haut, Körper und Symbol: Zur Rolle des Körperbildes in der psychoanalytischen Psychosomatik

Helmut Reiff

Haut und Körper-Ich

Eine Dame konsultierte mich ihrer „sozialen Ängste“ wegen. Sie machten es ihr unmöglich, einer bezahlten Arbeit nachzugehen oder in einer Sozialwohnung zu leben. Sie habe Verwandte und Bekannte finanziell ausgebeutet und ihren Freund schon in den Ruin getrieben. Seit langem kämpfe sie um die Krankenkassenfinanzierung für ihre aufwendige Lebensführung. Schließlich äußerte sie unvermittelt: „Und dann habe ich ja noch meine Haut.“ Ihre Haut sei infolge einer Vitiligo äußerst empfindlich und seit vielen Jahren auf die Pflege mit teuren Cremes angewiesen. Sie sprach dabei von ihrer Haut wie von einem Kind, dem sie ihre Fürsorge nicht versagen dürfe, genauso wie sie es für sich von ihrer Umwelt erwartete. Ich war frappiert, wie aus einer kalten, schizoiden Welt plötzlich diese liebevolle Schilderung ihrer Beziehung zur Haut auftauchte, als sei nur hier noch ein Bereich erhalten, in dem die Patientin psychisch lebendig war.

Das erinnerte mich an einen Fall, den Freud 1915 in seiner Arbeit „Das Unbewußte“ skizzierte: „Ein Patient, den ich gegenwärtig beobachte, läßt sich durch den schlechten Zustand seiner Gesichtshaut von allen Interessen des Lebens abziehen. Er behauptet, Mitesser zu haben und tiefe Löcher im Gesicht, die ihm jedermann ansieht. Die Analyse weist nach, daß er seinen Kastrationskomplex an seiner Haut abspielt.“ Die Symptomatik hat den Charakter einer hysterischen Konversion, doch meint Freud, „daß man solche Ersatzbildung einer Hysterie nicht Zutrauen dürfe“. (S.

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