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Seidel, P. (1989). Probleme des Zugangs bei Schizophrenen; zum Verständnis des Beitrags von Gisela Pankow. Jahrb. Psychoanal., 25:256-280.

(1989). Jahrbuch der Psychoanalyse, 25:256-280

Probleme des Zugangs bei Schizophrenen; zum Verständnis des Beitrags von Gisela Pankow

Peter Seidel

Die Behandlung von schizophrenen Psychotikern hat die Psychoanalyse schon seit den Anfängen beschäftigt. Dabei ist es um die therapeutischen Erfolge in letzter Zeit sehr still geworden. Eine allgemein akzeptierte Theorie der Technik fehlt. Das liegt bei den schweren Formen der Schizophrenie, um die es hier geht, wohl daran, daß immer wieder die Erfahrung gemacht wurde, daß der Versuch, die Trieb wünsche in der Übertragung zu deuten, mit Notwendigkeit dazu zu führen schien, daß der Analytiker offen in das psychotische Erleben einbezogen wurde. Die vermuteten homosexuellen Wünsche des Psychotikers werden paranoid abgewehrt; notwendigerweise scheint der Analytiker zum Verfolger zu werden. Aus einer solchen Erfahrung heraus hat auch in neuerer Zeit Lang (11) die Möglichkeit einer analytischen Aufarbeitung grundsätzlich bestritten.

Diese Arbeit soll dem etwas entgegensetzen. Zuerst soll auf der Grundlage eines Vergleichs mit einer prägenital-narzißtischen Struktur das Besondere des Regressionsniveaus der Schizophrenie dargestellt, daraus dann die Eigenart der Übertragungssituation und des technischen Ansatzes entwickelt werden. Obwohl die zugrundeliegende Empirie vorwiegend aus der Arbeit unter den Bedingungen einer Nervenklinik stammt und daher nur wenig langjährige Prozesse dargestellt werden können, erscheint der Versuch sinnvoll, da es in einer Reihe von Fällen gelang, die Regression in die schizophrene Psychose aufzuarbeiten, woran die Analyse häufig schon zu Beginn des Prozesses scheitert.

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