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Dittrich, K.A. (1996). Zur Vor- und Frühgeschichte der Psychoanalyse in München: Versuch einer Institutionalisierung und deren Scheitern. Jahrb. Psychoanal., 36:227-248.

(1996). Jahrbuch der Psychoanalyse, 36:227-248

Beitrag zur Geschichte der Psychoanalyse

Zur Vor- und Frühgeschichte der Psychoanalyse in München: Versuch einer Institutionalisierung und deren Scheitern

Karin A. Dittrich

Einleitung

Die zunächst kritisch-distanzierte, dann zunehmend intensive bis begeisterte Aufnahme der Psychoanalyse in München, welche für Freud zunächst mit Leopold Löwenfeld verbunden war, und die von ihm mit hoffnungsvoller Erwartung begrüßte Gründung der Ortsgruppe München durch Leonhard Seif, die Auflösung dieser ersten Gruppierung sowie das Scheitern weiterer Institutionalisierungsbemühungen im Gefolge des Ersten Weltkriegs sind eng verflochten mit den frühen Spaltungsbewegungen innerhalb der noch jungen Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung - die offizielle Trennung von Jung und seiner Züricher Gruppe fand bekanntlich auf dem 4. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in München 1913 statt.

Diese Entwicklung steht zudem in engem Zusammenhang mit der geistig-kulturellen Atmosphäre Münchens vor und nach dem Ersten Weltkrieg.

„München leuchtete. Über den festlichen Plätzen und weißen Säulentempeln, den antikisierenden Monumenten und Barockkirchen, den springenden Brunnen, Palästen und Gartenanlagen der Residenz spannte sich strahlend ein Himmel von blauer Seide, und ihre breiten und lichten, umgrünten und wohlberechneten Perspektiven lagen in dem Sonnendunst eines ersten, schönen Junitages“ (Th. Mann 1902, 215).

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