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Tip: To use OneNote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

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Bollas, C. (1997). Sexualität in ‘Wording’ und ‘Telling’. Jahrb. Psychoanal., 38:22-30.

(1997). Jahrbuch der Psychoanalyse, 38:22-30

Sexualität in ‘Wording’ und ‘Telling’

Christopher Bollas, Ph.D.

Ein Patient erinnert sich an ein Kindheitserlebnis und schildert es mehrmals. Hier sind einige Versionen:

„Ich spielte mit einem Freund und… (Pause)… er, mh,… bzw…. ich… mh … wir… ich schlug vor … daß wir … daß wir versuchen sollten, herauszufinden … mh … (Pause)… wer am weitesten pinkeln konnte. Ich … mh … glaube, ich sagte … mh … ‚warum sehen wir uns nicht die Schlüpfer deiner Mutter an’.”

„‚X’ und ich machten … gerade … Blödsinn. Wir pinkelten. Wir - einer von uns, aber ich glaube, ich war's - sagte: ‚Laß uns die Schlüpfer deiner Mutter anschauen’.”

„Ich war mit einem Kumpel zusammen, mit dem ich um die Wette pinkelte, und später, als wir mit meinem Kindermädchen an einem niederen blauen Tisch saßen, sagte ich zu ihm: ‚Laß uns die Schlüpfer deiner Mutter holen’.”

Obwohl die Grundstruktur dieser Erinnerung unverändert blieb, ist die narrative Bedeutung in jeder Erzählung (telling) leicht modifiziert.

Der Patient zeigte ein gewisses Interesse an Damenunterwäsche und pflegte sich diese als Kind von der Schwester oder Mutter eines Freundes zu beschaffen.

Lassen Sie mich dies anders formulieren:

Der Patient war fasziniert von Damenslips und pflegte sich als Kind in Häuser zu schleichen und die Wäsche als eine Art Trophäe an sich zu nehmen.

Oder noch anders ausgedrückt:

Der Patient stahl sich in die Häuser von Freunden, wo er Damenunterwäsche entwendete (Anm. d. Übers.: engl, ‘ripped off’ - auch in der Bedeutung: [Kleider] vom Leib reißen), die er zur sexuellen Erregung benötigte.

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