Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To find a specific quote…

PEP-Web Tip of the Day

Trying to find a specific quote? Go to the Search section, and write it using quotation marks in “Search for Words or Phrases in Context.”

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Van Quekelberghe, E. Haas, E.T. (2000). Romeo und Julia von William Shakespeare. Jahrb. Psychoanal., 42:233-251.
    

(2000). Jahrbuch der Psychoanalyse, 42:233-251

Psychoanalyse und Literatur

Romeo und Julia von William Shakespeare

Elisabeth Van Quekelberghe und Eberhard Th. Haas

Kunst ist der Notschrei jener, die an sich das Schicksal der Menschheit erleben. Die nicht mit ihm sich abfinden, sondern sich mit ihm auseinandersetzen.

Arnold Schönberg

Romeo und Julia, geschrieben wahrscheinlich 1595/96 und uraufgeführt 1596/97 - Shakespeare führte Regie und hatte eine Rolle übernommen - hat über die Jahrhunderte nichts von seiner Kraft, Lebendigkeit und Bedeutung eingebüßt. Davon zeugen unzählige Inszenierungen und Bearbeitungen, die sich nicht auf das Schauspiel beschränken. Es gibt darüber hinaus Opern-, Ballett-, Film-Bearbeitungen und Tondichtungen.

Unsere Studie ist dicht am Text orientiert. Sie will Shakespeare folgen und zugleich psychoanalytisch sein. Dabei neigt sie einem Gedanken Thomas Manns zu, der Shakespeare psychoanalytische Kompetenz zuerkannte. In der Begegnung zwischen Kunst und Psychoanalyse tut man gut daran, der Kunst, so wie sie beispielsweise Arnold Schönberg verstanden hat, den Vortritt zu lassen. Psychoanalytiker scheinen sich zeitweilig in Rivalität mit Shakespeare gefühlt zu haben. So war Winnicott immerhin bereit, in einem Brief an Ernest Jones einzuräumen, „daß Shakespeare genau so viel wußte wie ein Psychoanalytiker“(Winnicott 1987, 68). Wir verlassen diesen strittigen Punkt und wenden uns dem Prolog zu, der bereits den Schlüssel zum Verständnis der Tragödie enthält.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.