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Perelberg, R.J. (2005). Narzißtische Konfigurationen: Gewalt und ihre Abwesenheit in der Behandlung. Jahrb. Psychoanal., 51:29-51.
    

(2005). Jahrbuch der Psychoanalyse, 51:29-51

Narzißtische Konfigurationen: Gewalt und ihre Abwesenheit in der Behandlung

Dr. Rosine Jozef Perelberg

Zur Einführung des Narzißmus stellt einen Wendepunkt in der Psychoanalyse dar. Obwohl sich viele wichtigen Denker über viele Jahrzehnte hinweg nicht auf das Konzept des Narzißmus bezogen haben, könnte man sagen, daß seit Freud keine psychoanalytische Arbeit geschrieben wurde, die nicht implizit die Veränderungen berücksichtigt, die sich durch sie im Denken ergeben haben. Zur Einführung des Narzißmus veränderte radikal das Konzept des Ichs. Ab diesem Zeitpunkt war das Ich nicht mehr nur ein Ort der Triebbeherrschung, sondern es wurde ein »Objekt«, ein Bild, ein Niederschlag früherer Identifizierungen. Das Ich wird nicht mehr unabhängig von jeglicher Beziehung gesehen, sondern eher als das Ergebnis der Internalisierung von Beziehungen (Laplanche 1985, Segal/Bell 1991, Sandler et al. 1997). Dieser Gedanke sollte in Trauer und Melancholie (1916-17g[1915]) weiterentwickelt werden, wo Freud erstmals eine vollständige Beschreibung einer inneren Objektbeziehung gab, die Projektion

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* Vortrag am 8. 5. 2004 im Institut für Psychoanalyse, Tübingen; zwischenzeitlich in fast identischer Form auf Englisch im Int. J. Psychoanal. 85, 1065-1079 publiziert. In Teilen entspricht er einer Arbeit, die 2004 in Inszenierungen des Unmöglichen, hg. v. C. Rohde-Dachser und F. Wellendorf, bei Klett-Cotta erschienen ist, auf deren Übersetzung freundlicherweise zurückgegriffen werden konnte.

** Rosine Jozef Perelberg, PhD, Lehranalytikerin der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft (Zweig der IPA), Honorary Senior Lecturer am University College, London; zahlreiche Veröffentlichungen, u. a. hat sie die Bücher Psychoanalytic Understanding of Violence and Suicide (1999) sowie Dreaming and Thinking (2000) herausgegeben.

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