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Bick, E. (2006). Bemerkungen zur Säuglingsbeobachtung in der psychoanalytischen Ausbildung. Jahrb. Psychoanal., 53:179-197.

(2006). Jahrbuch der Psychoanalyse, 53:179-197

Bemerkungen zur Säuglingsbeobachtung in der psychoanalytischen Ausbildung

Esther Bick

Die Säuglingsbeobachtung wurde 1960 als Bestandteil des ersten Ausbildungsjahres am Institut für Psychoanalyse in London eingeführt. Das detaillierte Beobachtungsmaterial, aus dem ich in meinem Beitrag zitieren werde, entstammt hauptsächlich der Arbeit dieser Kandidaten. Genaugenommen war die Säuglingsbeobachtung bereits Teil der Ausbildung zum Kinderpsychotherapeuten an der Tavistock Klinik, seit diese Ausbildung 1948 dort eingerichtet worden war. Wir hatten uns damals entschieden, daß das erste nicht-klinische Jahr praktische Erfahrungen mit Säuglingen beinhalten sollte.

Dies schien mir aus vielen Gründen wichtig, am meisten aber vielleicht deshalb, weil es den Kandidaten dabei helfen würde, sich lebendig vorzustellen, was ihre Kinderpatienten als Säuglinge erlebt hatten, so daß sie, wenn sie beispielsweise die Behandlung eines zweieinhalbjährigen Kindes begannen, ein Gefühl für das Baby entwickeln konnten, das es vor noch nicht allzu langer Zeit gewesen war. Darüber hinaus sollte es die Verstehensmöglichkeiten des Kandidaten für das nonverbale Verhalten und das Spiel des Kindes erweitern, wie auch für das Verhalten des Kindes, das weder spricht noch spielt. Es ging ferner darum, dem Kandidaten Unterstützung für das Vorgespräch mit der Mutter zu

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* Vortrag vor der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft im Juli 1963. Zuerst erschienen im International Journal of Psycho-Analysis 45 (1964), 558-566: »Notes on infant observation in psycho-analytic training«. Veröffentlichung der Übersetzung mit freundlicher Genehmigung des Institute of Psychoanalysis, London, © Institute of Psychoanalysis, London, U. K.

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