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Sohn, L. (2007). Grundlose Angriffe: Zum Verständnis scheinbar zufälliger Gewalt. Jahrb. Psychoanal., 55:9-34.

(2007). Jahrbuch der Psychoanalyse, 55:9-34

Klinischer Beitrag

Grundlose Angriffe: Zum Verständnis scheinbar zufälliger Gewalt

Dr. Leslie Sohn

Zunächst möchte ich die Situation beschreiben, die ich als einen grundlosen Angriff bezeichnen werde: Eine vollkommen unschuldige Person wird körperlich angegriffen, häufig in aller Öffentlichkeit - und nicht selten inmitten einer Menschenmenge. Das Opfer kann sich nicht erklären, warum ihm dies passiert, und nicht selten ist der Angriff derart gewalttätig, daß das Opfer beinahe zu Tode kommt. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sich Opfer und Täter weder je begegnet noch war ihnen irgend etwas über den anderen bekannt.

Ich war Mitglied eines Teams auf einer forensischen Spezialstation. Unter Verwendung von Material aus drei dort durchgeführten Behandlungen möchte ich das Opfer und den Angreifer im Erleben des Angreifers miteinander verbinden,

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* Wir danken dem Autor und dem Institute of Psychoanalysis (London) für die freundliche Genehmigung zur Übersetzung. Der englische Originaltext erschien in David Bell (Ed.) (1997): Reason and Passion. The Work of Hanna Segal. London: Karnac Books, 57-74. Die deutsche Erstübersetzung im PsA-Info - Informationsschrift für Ausbildungsteilnehmer und Kandidaten der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung Nr. 57/58 (April 2005) wurde für diese Publikation überarbeitet.

** Leslie Sohn ist kleinianischer Lehranalytiker der Britischen Psychoanalytischen Gesellschaft. Er arbeitete lange Zeit am Maudsley-Krankenhaus, und seit 15 Jahren lehrt er am Broadmoor-Hospital, einem Hochsicherheits-Krankenhaus für psychotische oder schwer persönlichkeitsgestörte Patienten, und publiziert über seine psychotherapeutische Tätigkeit mit ihnen.

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