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PEP-Web Tip of the Day

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Frank, C. Hermanns, L.M. Löchel, E. (2013). Editorial. Jahrb. Psychoanal., 67:7-9.

(2013). Jahrbuch der Psychoanalyse, 67:7-9

Editorial

Claudia Frank, Ludger M. Hermanns und Elfriede Löchel

In diesem Band setzen wir unsere Reihe von exemplarischen Nachdrucken aus den Anfängen des Jahrbuchs der Psychoanalyse fort. Willi Hoffer hatte 1960 anläßlich des zehnjährigen Jubiläums der DPV in der Berliner Kongreßhalle über »Die sozialen und wissenschaftlichen Verpflichtungen des Psychoanalytikers« gesprochen und damit der wiedererstarkenden deutschen Psychoanalyse einen Orientierungsrahmen gegeben. Ludger M. Hermanns zeichnet Hoffers herausragende Rolle als »Schirmherr« und Verbindungsmann zur internationalen Psychoanalyse nach und versucht dabei plausibel zu machen, warum gerade er diese delikate Brückenfunktion so engagiert und leidenschaftlich ausfüllen konnte.

Mehr als 50 Jahre später eignet sich Hoffers Festrede gut dazu, an ihr den gegenwärtigen Stand der Psychoanalyse in Deutschland einer vergleichenden Prüfung zu unterziehen. Wir haben die beiden ehemaligen DPV-Vorsitzenden Georg Bruns und Martin Teising gebeten, seinen Text daraufhin abzuklopfen, was davon heute noch aktuell sei.

Bruns geht dem von Hoffer formulierten Konflikt zwischen den sozialen Anforderungen an die Psychoanalytiker und ihren wissenschaftlichen Verpflichtungen nach. In Deutschland habe sich die propagierte gesellschaftlich abstinente Haltung mit der Integration der Psychoanalyse ins System der gesetzlichen Krankenversicherung nicht durchgesetzt. Durch die Forschungsferne habe sich die psychoanalytische Wissenschaft hierzulande aber in eine randständige Position begeben und konnte erst in den letzten Jahren durch verstärkte Aktivitäten ihre Wirkungskraft unter Beweis stellen und sich damit den Normalwissenschaften annähern.

Teising sucht in dem Vortrag implizite zeitgeschichtliche Bezüge beim Wiener Emigranten Hoffer und möchte dessen diskrete Diktion durch einen Vergleich mit seinem Vortrag 1958 zum fünfzigjährigen Bestehen der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung »sprechender« machen.

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