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Forrester, J. (2017). Auf der Couch liegen. Auf der Couch lügen. Jahrb. Psychoanal., 74:17-45.

(2017). Jahrbuch der Psychoanalyse, 74:17-45

Themenschwerpunkt: Lüge

Auf der Couch liegen. Auf der Couch lügen

John Forrester

Der Autor zeigt, dass das Neue an der Lösung, welche die Psychoanalyse gegen die Drohungen von Lüge und Täuschung vorbringt, darin liegt, dass sie die Dialektik von Glauben und Täuschung transzendiert. Das von Freud fallen gelassene Entweder/Oder von Konstitution versus Trauma und Phantasie versus Realität führte zu einer Wiederbelebung der Frage nach der Bedeutung lügenhafter bzw. wahrer Aussagen. Wenn Freud auch ein leidenschaftlicher Verteidiger der Ehrlichkeit war, so vertrat er doch die Auffassung, dass die Verdrängung eine Art Selbsttäuschung ist. Das Lügen ist der negative Ausgangspunkt, der beiseitegelassen werden musste, damit die Psychoanalyse existieren konnte. Daher ist die Sehnsucht nach der anderen Seite der Lügen, ein Heimweh nach der Wahrheit, konstitutiv für die Psychoanalyse. Doch zugleich arbeitet die Psychoanalyse Lacan zufolge immer in der Dimension der Lüge. Dem Analytiker sollte daher gestattet sein, einen Freiraum offen zu halten, in dem Drohungen, Phantasien und Lügen zur Sprache gelangen können, ohne automatisch einen Alarm bei jenen auszulösen, die als potentielle Opfer benannt werden.

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