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Ferenczi, S. (1909). Introjektion und √úbertragung. Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 1(2):422-457.

(1909). Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 1(2):422-457

Introjektion und Übertragung

S. Ferenczi

I Die Introjektion in der Neurose

„Die Produktivität der Neurose ist (während einer psychoanalytischen Kur) durchaus nicht erloschen, sondern betätigt sich in der Schöpfung einer besonderen Art von meist unbewußten Gedanken-bildungen, welchen man den Namen „Übertragungen“ verleihen kann.“

„Was sind Übertragungen? Es sind Neuauflagen, Nachbildungen von den Regungen und Phantasien, die während des Vordringens der Analyse erweckt und bewußt gemacht werden müssen, mit einer für die Gattung charakteristischen Ersetzung einer früheren Person durch die Person des Arztes.“

In diesen Sätzen kündigte Freud eine seiner bedeutsamsten Entdeckungen in der meisterhaft geschilderten Krankheitsgeschichte einer Hysterischen an. („Bruchstück einer Hysterieanalyse“, in Freuds „Sammlung kleiner Schriften“, II. Bd., Deuticke, Wien, 1909.)

Wer immer es seitdem versuchte, den Weisungen Freuds folgend, das Seelenleben der Neurotischen psychoanalytisch zu erforschen, mußte sich von der Wahrheit dieser Beobachtung überzeugen. Die größten Schwierigkeiten einer solchen Analyse erwachsen gerade aus der merkwürdigen Eigentümlichkeit der Neurotischen, daß sie „um der Einsicht ins eigene Unbewußte auszuweichen, alle ihre vom Unbewußten her verstärkten Affekte (Haß, Liebe) auf den behandelnden Arzt übertragen“.

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