Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: You can access over 100 digitized books…

PEP-Web Tip of the Day

Did you know that currently we have more than 100 digitized books available for you to read? You can find them in the Books Section.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Rank, O. (1912). Die Symbolschichtung im Wecktraum und ihre Wiederkehr im mythischen Denken. Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 4(1):51-115.

(1912). Jahrbuch für psychoanalytische und psychopathologische Forschung, 4(1):51-115

Die Symbolschichtung im Wecktraum und ihre Wiederkehr im mythischen Denken

Otto Rank

„Manche Dichter geraten unter dem Malen schlechter Charaktere oft so ins Nachahmen derselben hinein, wie Kinder, wenn sie träumen zu pissen, wirklich ihr Wasser lassen.“

Jean Paul.

Auf Grund der Forschungen Freuds gilt uns der Traum nicht nur seinem latenten Inhalt nach als Wunscherfüllung (halluzinatorische Befriedigung), sondern sozusagen auch „funktional“, indem in gewissem Sinne alle Träume als Bequemlichkeitsträume aufzufassen sind, die der Absicht dienen, den Schlaf fortzusetzen, anstatt auf die Einwirkung eines, sei es äußeren, sei es somatischen oder psychischen Reizes zu erwachen. „Der Wunsch zu schlafen, auf den sich das bewußte Ich eingestellt hat und der nebst der Traumzensur dessen Beitrag zum Träumen darstellt, muß so als Motiv der Traumbildung jedesmal eingerechnet werden und jeder gelungene Traum ist eine Erfüllung desselben“ (Traumdeutung, 3. Aufl., S. 170). Es ist darum auch kein Zufall, daß gerade jene Träume, welche die Bequemlichkeitsfunktion am deutlichsten wirksam zeigen, sich meist auch inhaltlich ohneweiters als offenkundige Wunscherfüllungen verraten, wie z. B. die Durstreizträume. Sie können dies aber merkwürdigerweise nur dann offenbaren, wenn die Bequemlichkeitsfunktion scheitert, also das Erwachen die Folge ist, wodurch die spezifische Qualität des Reizes festgestellt werden kann, auf den der Traum reagierte.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2019, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.