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Loch, W. (1990). Die Konstitution des Subjekts im psychoanalytischen Dialog: Weitere Bemerkungen über die Diagnostik und den Umgang mit dem psychischen Faktor. Luzifer-Amor, 3(5):115-136.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(5):115-136

Die Konstitution des Subjekts im psychoanalytischen Dialog: Weitere Bemerkungen über die Diagnostik und den Umgang mit dem psychischen Faktor1

Wolfgang Loch

I Zur Problematik ‚Körper-Seele‘

Seit mindestens zweieinhalb Jahrtausenden sind wir im Abendland, in der westlichen Welt daran gewöhnt, Materie und Geist, Körper und Seele als zwei, ja eventuell drei getrennte Seinsbereiche zu unterscheiden; lezteres, indem zu den beiden Begriffen noch der des Geistes hinzugefügt wird. Wenn wir nun fragen, „ob den Begriffen Leib und Seele wirklich ‚etwas‘ entspreche“, und wenn wir damit „zwischen Essenz und Existenz“ unterscheiden - wir können auch sagen zwischen Intension und Extension -, dann „denken“wir (J. Simon, 1988) „metaphysisch“, d.h. wir setzen „Wahrheit“ mit „Gedachtem als Begriffensein“ gleich (165). Es ist aber zu beachten, daß unsere ersten Unterscheidungen stets einem praktischen Bedürfnis dienen, d.h. ihre Einführung erlaubt uns, ein Problem, das sich gestellt hat, mit ihrer Hilfe besser zu lösen. Sie erfolgen deshalb noch „bevor man (überhaupt) Existenz von Nichtexistenz trennt“ (167), also auf einer Ebene, auf der „die Frage, ob es das eine oder das andere im Sinne extensionaler Unterscheidung ‚gebe‘, ziellos“2 ist, denn: „Was immer als seiend gilt, »gibt« es, weil eine Deutung der Welt um des Handelns willen … solange gilt, wie die Folgen der sich darauf verlassenden Handlungen noch ertragen werden können, weil sie noch nicht zu schmerzlich geworden sind“ (J.

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