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Herkert, P. (1990). Heinz Weiß: Der Andere in der Übertragung. Untersuchung über die analytische Situation und die Intersubjektivität in der Psychoanalyse. Jahrbuch der Psychoanalyse. Beiheft 11, Stuttgart 1988 (frommann-holzboog). 263 S., DM 85,-. Luzifer-Amor, 3(5):168-169.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(5):168-169

III REZENSIONEN

Heinz Weiß: Der Andere in der Übertragung. Untersuchung über die analytische Situation und die Intersubjektivität in der Psychoanalyse. Jahrbuch der Psychoanalyse. Beiheft 11, Stuttgart 1988 (frommann-holzboog). 263 S., DM 85,-

Review by:
Petra Herkert

Zwischen Metapsychologie und Erster Philosophie

Mit der Frage nach dem ‚Anderen in der Übertragung‘ thematisiert Heinz Weiß jenen ‚weißen Fleck‘ auf der Landkarte der klassischen Psychoanalyse, welcher sich als ihr ‚blinder Fleck‘ erweisen könnte.

Die Leitthese, daß die entstehende Psychoanalyse die intersubjektive Dimension der Übertragung nicht ausreichend berücksichtigt habe, entfaltet der Autor in einer geschickten doppelten Linienführung - einer problemgeschichtlichen und einer phänomenologischen. Die Übertragung in der doppelten Gestalt von theoretischem Konstrukt und Phänomen treibt die Untersuchung in fünf Etappen voran:

Bereits in der Gründungstheorie der Psychoanalyse (Freud) legt Weiß merkwürdige Spannungsfelder frei, die schon das Feld der Intersubjektivität vorzeichnen: Die Übertragung als pure ‚Wiederholung‘ in der Metapsychologie widerstreitet der Übertragungs-/Gegenübertragungsbeziehung in der analytischen Praxis, in welcher der Andere nicht nur als völlig leerer Projektionsschirm vorkommt, sondern als realer Ko-Agent von Veränderung. Die dialogische Struktur ist dabei nicht nur äußerliches Merkmal der analytischen Situation zwischen Analysand und Analytiker, sondern, wie unter Rückgriff auf R. A. Spitz gezeigt wird, Konstituens des Selbst der Beteiligten.

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