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Wessel, B. (1990). Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch. Herausgegeben von Joachim Dyck, Walter Jens, Gert Ueding. Band 6: Rhetorik und Psychologie. Hrsg. von Joachim Dyck. Tübingen 1987 (Niemeyer). 218 S., DM 60,-. Luzifer-Amor, 3(5):172-175.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(5):172-175

Rhetorik. Ein internationales Jahrbuch. Herausgegeben von Joachim Dyck, Walter Jens, Gert Ueding. Band 6: Rhetorik und Psychologie. Hrsg. von Joachim Dyck. Tübingen 1987 (Niemeyer). 218 S., DM 60,-

Review by:
Burkhard Wessel

Die Beziehung von Rhetorik und Psychologie zu behandeln verspricht der Titel des sechsten Bandes der Rhetorik Jahrbücher. Einige Autoren stellen sich die Frage nach dem Zusammenhang der beiden Wissenschaften gleich zu Beginn ihrer Überlegungen. Jürgen Kriz spricht vom gemeinsamen Ziel, „mittels Rede Veränderungen zu bewirken“ (85), Thure von Uexküll weist auf eine in der Rhetorik und Medizin ähnliche Fragestellung hin - „Wie wirkt das gesprochene Wort?“ (115). Andere Jahrbuch-Autoren kommen erst am Ende ihrer Ausführungen auf das Verbindende beider Wissenschaften zu sprechen, so Sebastian Goeppert im Verbund mit Herma C. Goeppert-Frank in ihrem Versuch über Picassos Minotauromachie. Für sie hat die Rhetorik die Vermittlungsfunktion, die aufgrund der Psychoanalyse gewonnenen Einsichten offenbar zu machen: „Das Ergebnis aber soll ein Stück Rhetorik sein im besten Sinne des Wortes, damit das Geheimnis mitgeteilt werde.“ (32) Gemma Jappe, die einst „von der Linguistik bedeutende Einsichten für die Psychoanalyse“ (55) erwartete und nun, „nach einer langen Denkpause (…) heute eher versuchen“ möchte „in der psychoanalytischen Theorie Konzepte wie Abwehrmechanismen oder Ich-Struktur als Beziehungsschicksale zu begreifen und so auch Sprachgestaltungen aufzufassen“ (55), isoliert das Verbindende von Rhetorik und Psychoanalyse in der Einsicht, beide seien Theorien, „deren eigentlicher Zweck die Praxis ist“ (61). Anders Jutta Gutwinski-Jeggle, die Die psychoanalytische Deutung als sprachliche Handlung von der Sprechakttheorie Searles und Austins herkommend zu interpretieren sucht. Dabei ist ihr die genuin rhetorische Forderung nach der Ausrichtung des Redners (hier des Psychoanalytikers) an seinem Publikum resp. Patienten durchaus bewußt.

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