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Gekle, H. (1990). Joseph Sandler mit Anna Freud: Die Analyse der Abwehr. Stuttgart 1989 (Klett-Cotta), 395 S., DM 90,-. Luzifer-Amor, 3(5):175-178.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(5):175-178

Joseph Sandler mit Anna Freud: Die Analyse der Abwehr. Stuttgart 1989 (Klett-Cotta), 395 S., DM 90,-

Review by:
Hanna Gekle

Stand das revolutionäre Lebenswerk des Vaters zunächst ganz im Banne seiner Entdeckung des Unbewußten, beschrieb er die dem Bewußtsein so fremdartig anmutende Funktionsweise, seine Dynamik, seine archaische Kraft - all das, was das Unbewußte so einzigartig, befremdend, aber auch so abenteuerlich erscheinen ließ, so wurde die Tochter berühmt mit einem Werk, das sich wieder konventionell mit derjenigen Instanz befaßte, die Freud gerade entmachtet hatte, nachdem sie sich so lange selbstgefällig die wirklichen Abhängigkeitsverhältnisse verkehrend zum alleinigen Herrn und Machthaber über die Triebe aufgeschwungen hatte: die Instanz des Ich.

1936 erschien von Anna Freud: Das Ich und die Abwehrmechanismen. Es machte die Autorin weit über die Gemeinde der in die Geheimnisse des Unbewußten eingeführten Analytiker hinaus berühmt, ließ sie intern jedoch in Verruf geraten. Helene Deutsch - so erinnert sich Anna Freud in späten Jahren, als sie auf Wunsch Sandlers das Buch und ihre damaligen Thesen auf dem Hintergrund ihrer Position 1972/3 noch einmal erklärt -, Helene Deutsch also habe ihr damals prophezeit, sie habe sich mit diesem Buch für immer vor den Analytikern unmöglich gemacht, weil es sich mit dem Ich und nicht mit dem Es befasse. Anna gehörte demnach zu den Renegaten, die die neu gefundene und alles andere begründende Wahrheit des Unbewußten wieder zugunsten der Flachheit des Bewußtseins verlassen hatten.

Das

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