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Bründl, P. Endres, M. (1990). Tagungsbericht über die 1. Arbeitstagung der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse (MAP). Luzifer-Amor, 3(5):181-183.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(5):181-183

Tagungsbericht über die 1. Arbeitstagung der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse (MAP)

Peter Bründl und Manfred Endres

Am 13. und 14. Oktober 1989 fand in München die erste Arbeitstagung der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse zum Thema „Die Zukunft der Psychoanalyse - Psychoanalytische Arbeit an der Zukunft“ statt. Die Veranstaltung war mit ca. 300 Teilnehmern gut besucht.

Anlaß der Tagung war das 15-jährige Bestehen der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse und gleichzeitig der siebzigste Geburtstag ihres Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. med. Eckart Wiesenhütter. In ihrem Vortrag „Person-Existenz-Transzendenz, die Zukunft der anthropologischen Dimension in der Psychotherapie“, würdigte Frau Prof. Dr. Verena Kast das Werk Eckart Wiesenhütters. Lebenslang beschäftigte er sich systematisch mit dem Menschenbild in der Psychotherapie. Fragen der philosophischen Anthropologie werden in neuster Zeit (verbunden mit der Neubesinnung auf Ethik und Probleme der Genetik) immer wieder aktuell, nachdem sie länger eher in den Hintergrund getreten waren. Für Wiesenhütter blieben diese Fragen immer aktuell, weil unser Bild der Menschen wesentlich darüber entscheidet, wie wir mit ihnen umgehen, auch in der therapeutischen Situation. Für ihn zeichnet sich das Wesen der Person darin aus, daß sie über die angebbaren Wesenszüge hinaus Geheimnis bleibt, in einem „Geheimnisstand“ wurzelt. Die anthropologische Dimension der Psychotherapie ermöglicht es einmal, wissenschaftlich die Frage nach dem Wesen des Menschen immer neu zu stellen, dann aber auch aufmerksam zu machen auf die Spannung zwischen der Utopie vom Menschsein, dem Leitbild unseres Menschseins und der damit verbundenen Werthaltungen und der konkreten Praxis von Leben und Behandlung.

Die Veranstaltungen des zweiten Tages gruppierten sich um die Gastvorträge von Prof. Ernst Federn (Wien) und von Prof. Hans Kilian (München). Die Arbeitsgruppen wurden von Mitgliedern der Münchner Arbeitsgemeinschaft für Psychoanalyse geleitet. Ernst Federn sprach über die Bedeutung Freuds für die Gesellschaft der Zukunft.

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