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Gödde, G. (1990). Freuds Adoleszenz im Lichte seiner Briefe an Eduard Silberstein. Luzifer-Amor, 3(6):7-26.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(6):7-26

I AUFSÄTZE

Freuds Adoleszenz im Lichte seiner Briefe an Eduard Silberstein

Günter Gödde

In den Jugenderfahrungen eines Menschen wurzeln die Leitmotive und Leitbilder, die sein späteres Denken und Handeln, sein gesamtes Lebenswerk bestimmen. Von besonderer Bedeutung sind hier die Freundschaftsbeziehungen, die Liebeserfahrungen und das Verhältnis zu geistigen Mentoren.

Gerade weil die ernsthafte Auseinandersetzung mit Religion, Politik, Kunst, Philosophie und Wissenschaft erst in der Adoleszenz einsetzt, kann sie die Identitätsbildung eines Menschen entscheidend bestimmen. Man denke nur an die Aufzeichnungen, Briefe und Schriften des jungen Goethe, Marx oder Nietzsche, um sich klar zu machen, wie wichtig es ist, Einblicke in die frühen Idealisierungen und Idealbildungen einer Persönlichkeit zu gewinnen.

Über Freuds Entwicklung in der Adoleszenz gibt es leider nur wenig dokumentarisches Material. Dies liegt hauptsächlich daran, daß er selbst fast alle seine Privatpapiere aus jener Entwicklungsphase vernichtet hat, um sie den Blicken möglicher Biographen zu entziehen.1 Zu den vorhandenen Primärquellen über Freuds Jugend, in denen autobiographische Details enthalten sind, gehören hauptsächlich „Über Deckerinnerungen“ (1899), „Die Traumdeutung“ (1900), „Zur Psychopathologie des Alltagslebens“ (1901) und „Zur Psychologie des Gymnasiasten“ (1914). Knapp gehaltene Hinweise auf die Schulzeit, die Berufswahl und das Studium finden sich in der „Selbstdarstellung“ (1925).

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