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Plänkers, T. (1990). Mit Kupfer legieren: Zur Erinnerung an Heinrich Meng. Luzifer-Amor, 3(6):87-130.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(6):87-130

Mit Kupfer legieren: Zur Erinnerung an Heinrich Meng

Tomas Plänkers

In den Briefen, die Heinrich Meng in seinen letzten Lebensjahren mit Alexander Mitscherlich wechselte, spielte mehrmals die Frage eine Rolle, ob Meng seine umfangreiche Bibliothek dem Sigmund-Freud-Institut vermachen würde. Meng antwortete auf Mitscherlichs Anfrage ausweichend, verschob eine Entscheidung von Brief zu Brief.

Die Bibliothek Mengs kam nicht nach Frankfurt. Auch in der Erinnerung Frankfurter Psychoanalytiker bezüglich der lokalen Vergangenheit der Psychoanalyse war Heinrich Meng bis vor kurzem nicht präsent. Daß es von ihm so wenige Spuren in Frankfurt gab, weder in Form von Literatur, noch als lebendig erzählte Geschichte, erstaunt umso mehr, zieht man in Betracht, wie hochgeschätzt Meng bei Freud war. So schrieb Freud am 16.5.1926 an Meng:

„Darf ich Ihnen bei diesem Anlaß gestehen, daß unter all denen, die ich nicht selbst in die Analyse einführen konnte, Sie als eine besonders hoffnungsvolle und zuverlässige Persönlichkeit mir vor Augen sind? Ich wünsche der Sache viele solcher Anhänger und mir ebenso viele gute Freunde…“ (Freud, 1926).

In einem anderen Schreiben an Sandor Ferenczi nannte Freud Heinrich Meng und Franz Alexander die vielversprechendsten unter der jüngeren Analytikergeneration (Freud an Ferenczi am 10.9.1929; zit. nach Jones, 1957, Bd. 3, S. 155). Und es klingt wie eine nachträgliche Bestätigung dieser Hoffnung, wenn Anna Freud am 17.12.1971 an Meng schreibt:

„Darf ich Ihnen noch nebenbei sagen, daß Sie meinen Vater besser verstanden haben wie viele andere.“

Auch wissenschaftlich findet sich der Name Meng heute selten erwähnt; trotz seiner ungewöhnlich umfangreichen Veröffentlichungsliste, deren inhaltlicher Schwerpunkt im Bereich „Psychohygiene“ liegt, bezieht man sich auf Heinrich Meng im wesentlichen nur, wenn vom Begriff Organpsychose, dem Psychoanalytischen Volksbuch und der Psychoanalytischen Pädagogik die Rede ist.

Meng

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