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Tip: To use OneNote for note taking…

PEP-Web Tip of the Day

You can use Microsoft OneNote to take notes on PEP-Web. OneNote has some very nice and flexible note taking capabilities.

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Dittrich, K. (1990). Grzegorz Dymnicki/ Rosi Mittermaier-Mühldorfer/ J. Utz Palußek/ Heidi Spanl/ Klaus Weber Rückblicke. Augenblicke. Ausblicke. Zur Geschichte des Psychologischen Instituts München. München 1989 (im Selbstverlag). 169 S., DM 25,-. Luzifer-Amor, 3(6):172-175.

(1990). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 3(6):172-175

Grzegorz Dymnicki/ Rosi Mittermaier-Mühldorfer/ J. Utz Palußek/ Heidi Spanl/ Klaus Weber Rückblicke. Augenblicke. Ausblicke. Zur Geschichte des Psychologischen Instituts München. München 1989 (im Selbstverlag). 169 S., DM 25,-

Review by:
Karin Dittrich

Aktueller Anlaß für die Initiative einer gleichermaßen historischen wie gegenwärtigen Auseinandersetzung mit der eigenen Wissenschaft, deren Vertretern und Inhalten durch eine studentische Arbeitsgruppe war ein sozialpsychologisches Seminar zum Thema „Psychoanalyse und Nationalsozialismus“ und die Vorbereitung der 100-Jahr-Feier am Münchner Psychologischen Institut in den Jahren 1987 bis 1989. Informatives, engagiertes und lebendiges Ergebnis dieser für alle Beteiligten mühevollen Recherchen, Matieralbeschaffungen und Quellenstudien ist das vorliegende, im Eigenverlag hergestellte Buch, ein Umstand, der zwar als sehr verdienstvoll bezeichnet werden kann, jedoch nicht unbedingt der weiteren Verbreitung im Wissenschaftsbetrieb dient. Historisches Bewußtsein - moralisch-kategorische Forderung oder ethische Qualität? - ist, wie Ulfried Geuter in seinem Vorwort zum Buch bemerkt, eine Kategorie, die innerhalb der akademischen Psychologie kaum anzutreffen ist. So gesehen, verdient diese formal häufig unzulängliche, an vielen Stellen zu überarbeitende Zusammenstellung einer kleinen Gruppe von Psychologie-Studenten und -Studentinnen um so höhere Anerkennung, wobei eine inhaltliche Bewertung und Kritik auf Grund der Fülle des auch für den Kundigen neuen Materials erschwert wird.

Hervorheben möchte ich die verschiedenen, für den herkömmlichen Wissenschaftsbetrieb gleichermaßen ungewöhnlichen Zugangswege der Arbeitsgruppe: einerseits ihre Auseinandersetzung mit den Vorfahren ihrer Fachrichtung, den „Großvätern“ der heutigen Psychologie, andererseits ihre Beschäftigung mit dem Wissenschaftsverständnis heutiger Dozenten und ihre Kritik an der „Geschichtslosigkeit“ gegenwärtig vermittelter Lerninhalte.

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