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Federn, E. (1991). Die Beziehung von Edoardo Weiss zu Paul Federn aus historischer Sicht. Luzifer-Amor, 4(7):78-82.

(1991). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 4(7):78-82

Die Beziehung von Edoardo Weiss zu Paul Federn aus historischer Sicht*

Ernst Federn

Die Beziehung zwischen Edoardo Weiss und Paul Federn war für die Entwicklung der Psychoanalyse von entscheidender Bedeutung. Von ihr soll an diesem Gedenktag gesprochen werden.

Wie wir durch die Forschungen von Frau Professor Accerboni wissen, ist es so gut wie sicher, daß Edoardo Weiss als Patient 1909 zu Federn kam. Er hatte wahrscheinlich gehofft, von Freud selbst in Analyse genommen zu werden. Nun war Paul Federn schon damals ein prominenter Arzt und als Persönlichkeit genügend beeindruckend, daß eine erste Enttäuschung, an ihn verwiesen worden zu sein, sehr schnell in das Gegenteil verwandelt wurde.1 Bewunderung für den Mann und Psychoanalytiker Paul Federn und eine Freundschaft über Federns Tod hinaus waren die Folge.

Edoardo Weiss hatte diese Freundschaft dann so sehr auf mich übertragen, daß es beinahe unrealistisch wurde, da ich leicht sein Sohn hätte sein können. Obwohl alle Analysanden und Schüler Freuds, wie auch die meines Vaters und anderer Pioniere der Psychoanalyse große Übertragungsbeziehungen für ihr Leben lang behalten haben, war die Einstellung Weiss’ zu mir nicht die zu dem Sohn eines verstorbenen Freundes und Lehrers. Weiss übertrug seine Beziehung zu Paul Federn so direkt auf mich, daß er nach dem Tode meines Vaters keine Zeile publizierte, ohne vorher meine Meinung dazu zu verlangen, wie er es vorher mit meinem Vater getan hatte.

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