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Bruns, B. (1992). Der inszenierte Führer: Zur politischen Fotografie des Nationalsozialismus. Luzifer-Amor, 5(9):25-42.

(1992). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 5(9):25-42

Der inszenierte Führer: Zur politischen Fotografie des Nationalsozialismus

Brigitte Bruns, M.A.

„Die ungeheure propagandistische Wirkung des deutschen Lichtbildes erkannt und in den Kampf um das Gedankengut des Dritten Reiches eingespannt zu haben, ist ein Verdienst des neuen Deutschlands!“ verkündete Heiner Kurzbein, der neuernannte Leiter des Referats Bildpresse, 1933.1

Historische Untersuchungen über den Presse- und Propagandaapparat des Nationalsozialismus haben bis in die 80er Jahre einen bedeutenden Aspekt moderner Massenkommunikation, den visuellen, vernachlässigt.2 Dabei handelt es sich bei der Bildnachricht, dem Medium Fotografie (nach der politischen Karikatur und Illustration), um eines der primären Wirkungsmittel, das die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei (NSDAP) in ihre Dienste nahm und systematisch von den Anfängen der Bewegung bis zur Machterringung und dann -erhaltung ausbaute, modifizierte und ihren propagandistischen Zwecken unterwarf. Das im Nationalsozialismus realisierte Informationsmonopol des Staates und dessen totale Verfügungsgewalt über sämtliche Mittel der Massenbeeinflussung wie Presse, Rundfunk, Verlag und Film erlaubte die ideologische Durchdringung der Gesellschaft vom öffentlichen bis zum privaten Sektor und damit deren manipulative Konditionierung, die der Herrschaftslegitimierung und -absicherung zu Hilfe kommen mußte.

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