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Bychowski, G. (1992). Adolf Hitler. Luzifer-Amor, 5(9):90-148.

(1992). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 5(9):90-148

Adolf Hitler

Gustav Bychowski

Hitlers Vater Alois war einfacher Handwerker. Schon mit siebzehn Jahren hegte er ehrgeizige Träume. Sie gingen dreiundzwanzig Jahre später in Erfüllung, als Alois Schicklgruber (der Familienname wurde später aus ungeklärten Gründen in Hitler geändert) kleiner Beamter im Zolldienst Seiner Kaiserlichen Majestät von Österreich wurde. Selbst nach der Pensionierung bestand Vater Hitler darauf, daß man ihn mit seinem vollen Titel anredete. Zu jener Zeit wurde er unstet und zwang seine Familie, mehrere Male den Wohnsitz zu wechseln. Er tyrannisierte seine Frau und die Kinder; mit einem Pfiff durch die Finger pflegte er seinen Sohn Adolf herbeizurufen.

Für Hitlers Vater waren persönliche Überheblichkeit und soziale Unzufriedenheit charakteristisch. Seine Familie behandelte er despotisch, seiner Umgebung zeigte er Verachtung. Er war der typische mißgünstige Kleinbürger, der sein Milieu verabscheut, die Arbeiterklasse verachtet und sich gern mit den Mächtigen identifiziert.

Bei seinem Sohn Adolf verband sich die gleiche Grundeinstellung mit noch größerer Ruhelosigkeit und Verbitterung. Seine Aufsässigkeit, Gehässigkeit und kriecherische Unterwürfigkeit gegenüber den Mächtigen wurde durch verdrängte Feindschaft gegenüber dem Vater verschärft.

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