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Welzer, H. (1992). Max Horkheimer u. a. (Hg.): Studien über Autorität und Familie. Lüneburg 1987 (zu Klampen), 948 S., DM 128,-. Luzifer-Amor, 5(9):149-156.

(1992). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 5(9):149-156

III REZENSIONEN

Max Horkheimer u. a. (Hg.): Studien über Autorität und Familie. Lüneburg 1987 (zu Klampen), 948 S., DM 128,-

Review by:
Harald Welzer

Eine Erinnerungsstütze

Die Aufgabe macht schon einiges Kopfzerbrechen: einen Bericht zu rezensieren, der vor bald sechzig Jahren erstmals erstattet wurde, zudem lange nicht recht (nämlich nur in Gestalt eines Raubdrucks) rezipierbar war und dem vom Herausgeber selbst eine „vorläufige und fragmentarische Gestalt“ attestiert wurde. Die Aufgabe wird im übrigen nicht leichter durch den paradoxen Sachverhalt, daß über die Bedeutung der „Studien über Autorität und Familie“, von denen hier die Rede ist, bis heute Einigkeit herrscht, dies aber unbeschadet der Tatsache, daß von den jüngeren Sozialwissenschaftlern sie kaum jemand gelesen hat. Daß man dies nun nachholen kann, ist mithin schon ein Verdienst des Lüneburger zu Klampen-Verlags, der sich seit einigen Jahren um eine Fortführung der theoretischen Linie der Frankfurter Schule bemüht und folgerichtig vor einiger Zeit eine Neuausgabe der „Studien“ gewagt hat. Leichte Kost wird da niemand erwarten. Aber selbst beim ausgewiesenen Kenner vermag die Lektüre der fast 1.000 Seiten durchaus Indifferenz hervorzurufen, wie sich der Vorbemerkung Ludwig v. Friedeburgs zur Neuausgabe ablesen läßt, der das ganze Unterfangen in folgender Weise resümiert: „Wie das Konzept vom autoritären Charakter und seiner Korrespondenz zur autoritären Gesellschaft entstand, ist in den Studien über Autorität und Familie nachzulesen.

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