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(1992). Vorwort. Luzifer-Amor, 5(10):2-7.

(1992). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 5(10):2-7

Vorwort

Bewundert viel und viel gescholten. Das traf von Anfang an für Freuds Essay über „Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci“ zu. Von ihm selbst stammt die Einschätzung, es sei das einzig Schöne, das er je geschrieben habe, für ungesichert in seinen Schlüssen hielt indes auch er ihn. Teils lag das an der Kärglichkeit der historischen Quellen, teils jedoch an den Möglichkeiten und Grenzen psychoanalytischer Biographik selbst.

Analog dazu lassen sich auch die Beiträge dieses Bandes von „Luzifer-Amor“ einordnen: teils verfolgen sie das historische Material und Freuds Umgang mit ihm, teils stellen sie sich den erkenntnistheoretischen und methodologischen Fragen, die sich auftun, wenn aus der Kenntnis der psychoanalytischen Praxis heraus deren Einsichten auf nicht genuin klinische Fragen übertragen werden - in diesem Fall die Biographik eines uns zeitlich durch nahezu ein halbes Jahrtausend getrennten Individuums zur Zeit der Renaissance, Leonardo. Kein Individuum nur, kein Analysand, schon gar nicht ein Neurotiker, sondern das, was man seit dem 19. Jahrhundert mit wachsender Emphase ein Genie nennt.

Gescholten viel. So der Auftakt der folgenden Beiträge. Am Beispiel Leonardos meint Han Israëls, Freuds Umgang mit dem historischen Material „kontrollieren“ und an diesem Beispiel eine weitreichende Skepsis gegen Freuds wissenschaftliche Redlichkeit belegen zu können.

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