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Tögel, C. (1992). Freud, Leonardo und die Wissenschaftstheorie. Luzifer-Amor, 5(10):42-47.

(1992). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 5(10):42-47

Freud, Leonardo und die Wissenschaftstheorie

Christfried Tögel

„Keine Theorie stimmt jemals mit allen Tatsachen auf ihrem Gebiet überein, doch liegt der Fehler nicht immer bei der Theorie. Tatsachen werden durch ältere Ideologien konstituiert, und ein Widerstreit von Tatsachen und Theorien kann ein Zeichen des Fortschritts sein.“

(P. Feyerabend 1983, 71)

Die Arbeiten von Han Israëls lese ich immer mit großem Vergnügen. Sie sind spritzig geschrieben, humorvoll und provokativ. Das gilt auch für seine Arbeit zu „Freuds Phantasien über Leonardo“. Ich halte auch seine Kritik an Freuds Umgang mit dem Quellenmaterial für berechtigt. Jedoch scheinen mir die Schlußfolgerungen, die Israëls aus seiner Rekonstruktion der Freudschen Leonardo-Rezeption zieht, zumindest diskussionswürdig. Ich will hier nicht alle möglichen Einwände gegen die Argumentation von Israëls vorbringen, sondern beschränke mich auf den wissenschaftstheoretischen Aspekt von Israëls Freud-Kritik.

Israëls plädiert im Anschluß an Freud dafür, alle Wissenschaft mit Maßstäben gleicher Strenge zu messen. Auf Freuds Leonardo-Arbeit aber wendet er Kriterien an, die im Falle ihrer Verallgemeinerung jeden Wissenschaftler und jede Theorie in gleicher Weise fragwürdig erscheinen lassen würden. Die Argumentation von Israëls sieht folgendermaßen aus:

1.   Rekonstruktion von Freuds Leonardo-Rezeption;

2.

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