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Tip: To see Abram’s analysis of Winnicott’s theories…

PEP-Web Tip of the Day

In-depth analysis of Winnicott’s psychoanalytic theorization was conducted by Jan Abrams in her work The Language of Winnicott. You can access it directly by clicking here.

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Elrod, N. (1993). Review-Essay: Greenspan, Stanley I., und George H. Pollock (Hg.): The Course of Life, Volume I: Infancy. Madison, Connecticut (International Universities Press) 1989. 696 Seiten, 45 $.. Luzifer-Amor, 6(11):143-162.

(1993). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 6(11):143-162

III REZENSIONEN

Review-Essay: Greenspan, Stanley I., und George H. Pollock (Hg.): The Course of Life, Volume I: Infancy. Madison, Connecticut (International Universities Press) 1989. 696 Seiten, 45 $.

Review by:
Norman Elrod

Eine erste Fassung des Sammelbandes erschien 1980 unter dem Titel The Course of Life: Psychoanalytic Contributions Toward Understanding Personality Development. Den damaligen Autorinnen und Autoren wurde für die vorliegende Schrift Gelegenheit gegeben, ihre ursprünglichen Texte auf den heutigen Stand ihres Wissens zu bringen. Viele von ihnen haben das getan und ganze Abschnitte neu geschrieben, ja, ganz neue Aufsätze verfaßt. Außerdem kommen in dieser revidierten und erweiterten Ausgabe völlig neue Autorinnen und Autoren zu Wort.

Die Herausgeber begnügen sich mit einem kurzen, sehr allgemein gehaltenen Vorwort und überlassen zwei gestandenen Kräften in der Psychoanalyse, Anna Freud und Erik H. Erikson, die Aufgabe, in die Thematik einzuführen. Damit wird die intendierte Ausrichtung der Beiträge klar: hier steht die Strömung in der Psychoanalyse im Vordergrund, die wir Ich-Psychologie nennen.

Anna Freud behandelt genau das, was der Titel ihres Beitrags (13 Seiten) „Kinderanalyse als Studium des psychischen Wachstums (normal und abnormal)“ anspricht. Ihre Position insgesamt ist vermutlich bekannt und braucht an dieser Stelle nicht wiedergegeben zu werden. Neu und sehr wichtig für mich ist aber die folgende Überlegung Anna Freuds zur synthetischen Funktion des Ichs:

Die Integration dient einem gesunden Wachstum, vorausgesetzt, die von ihr zu einer Synthese gebrachten Elemente - nämlich die konstitutionellen Gegebenheiten, der Grad der Strukturierung und der elterliche Einfluß - bleiben innerhalb der Grenzen einer erwartbaren Norm. Sehr oft ist das nicht der Fall. Konstitutionelle Behinderungen beeinträchtigen vielfach die Ich/Es-Substanz. Strukturbildung vollzieht sich oft ungleichmäßig und läßt Defekte im Es, Ich oder Über-Ich entstehen. Bei den Eltern passiert es häufig, daß sie gleichgültig, abwesend, zurückweisend, strafend, gefühllos oder im Gegenteil bemutternd, besitzergreifend und verführerisch sind. Welche Elemente zur Persönlichkeitsbildung auch immer auf diese Weise dem unreifen Lebewesen angeboten werden, die Integration wird von ihnen Besitz ergreifen und sie zu einem Ganzen schmieden.

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