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Gödde, G. (1993). Review-Essay: Wilhelm W. Hemecker: Vor Freud. Philosophiegeschichtliche Voraussetzungen der Psychoanalyse, München, Hamden, Wien 1991 (Philosophia), 180 S., DM 78,-. Luzifer-Amor, 6(11):168-172.

(1993). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 6(11):168-172

Review-Essay: Wilhelm W. Hemecker: Vor Freud. Philosophiegeschichtliche Voraussetzungen der Psychoanalyse, München, Hamden, Wien 1991 (Philosophia), 180 S., DM 78,-

Review by:
Günter Gödde

Die vorliegende Arbeit, die auf eine philosophische Dissertation zurückgeht, läßt sich einer Reihe neuerer Publikationen im deutschsprachigen Raum - insbesondere von Schöpf 1982; Marquard 1987; Kaiser-el-Safti 1987; Vetter/Nagl 1988; Nagl/Vetter/Leupold-Löwenthal 1989; Nitzschke 1989; Lütkehaus 1989 - zuordnen, welche die philosophiegeschichtlichen Voraussetzungen der Psychoanalyse in den Brennpunkt rücken. Dieser wichtige Forschungsansatz war jahrzehntelang kaum beachtet worden.

Im ersten Teil gibt Hemecker einen Überblick über die philosophischen Autoren, mit denen sich der junge Freud, der nach seinem eigenen Bekenntnis „keine andere Sehnsucht … als die nach philosophischer Erkenntnis“ hatte, auseinandergesetzt hat. Ein erster Hinweis läßt sich daraus entnehmen, daß es zu Freuds Gymnasialzeit einen Lehrgegenstand „Philosophische Propädeutik“ mit den beiden Fächern Logik und Psychologie gab, der in den letzten beiden Schuljahren behandelt wurde. Da in beiden Fächern Lehrbücher des Herbartianers Gustav Adolph Lindner herangezogen wurden, darf man annehmen, daß Freud auf diesem Wege schon früh Zugang zur Herbartianischen Philosophie und Psychologie fand. Hemecker betont in Abgrenzung von Jones und Ellenberger, daß in Freuds Abiturklasse nicht die erste, sondern die dritte und wesentlich überarbeitete Auflage von Lindners „Lehrbuch der empirischen Psychologie als inductiver Wissenschaft“ (1872) verwendet worden sei.

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