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Kurz, T. (1993). Aufstieg und Abfall des Psychoanalytischen Seminars Zürich von der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse. Luzifer-Amor, 6(12):7-54.

(1993). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 6(12):7-54

I AUFSÄTZE

Aufstieg und Abfall des Psychoanalytischen Seminars Zürich von der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse*

Thomas Kurz

I Materialien

Die Anfänge

Der Beginn der Geschichte des Psychoanalytischen Seminars Zürich, seines Aufstiegs und seines Abfalls von der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGP), fällt, wie Meerwein 1979 feststellte, in die Zeit des Aufbruchs nach dem Zweiten Weltkrieg. Zuvor hatte die Schweizer Psychoanalyse nach Walser eine Talsohle ihrer Entwicklung erreicht: „Die Gesellschaft funktionierte zwar normal weiter, ein Einfluß - zumal ein solcher auf die akademische Jugend - ging aber kaum von ihr aus“ (1976). Erst gegen Ende der vierziger Jahre erwachte das Interesse an der Freudschen Psychoanalyse wieder. Nach längerer Reserve öffnete sich die Psychiatrische Universitätsklinik Burghölzli in Zürich unter dem Eindruck der Psychosentherapie Rosens wieder der Freudschen Psychoanalyse. Der damalige Chefarzt Manfred Bleuler schickte Gaetano Benedetti zum Studium in die USA und betraute 1948 die beiden SGP-Mitglieder Gustav Bally und Medard Boss mit der psychoanalytischen Einführung der Assistenzärzte. Diese Ausbildung außerhalb von SGP und Internationaler Psychoanalytischer Vereinigung (IPV) führte später zur Gründung des vorwiegend daseinsanalytischen „Instituts für ärztliche Psychotherapie“.

Die psychoanalytische Ausbildung gemäß den IPV-Richtlinien lag de jure in den Händen des Unterrichtausschusses der SGP - de facto bei einem privaten Freundeskreis, dem Fritz Morgenthaler, Paul Parin, Goldy Parin-Matthèy (alle beim 1969 verstorbenen Rudolf Brun in Analyse) und Jacques Berna angehörten, sowie (später) Harold Winter, Harold Lincke und Fred Singeisen. Es handelte sich um einen geschlossenen Kreis. Mit dem zunehmenden Interesse an der Freudschen Psychoanalyse kamen weitere Analytiker hinzu (in der Reihenfolge des Hinzukommens: Arno von Blarer, Ulrich Moser, Marie Pfister-Ammende, Emil und Renate Grütter, Hans Müller-Winterthur et al.),

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