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Rothschild, B. (1993). „Plataforma“ in den letzten zwanzig Jahren: (Vortrag anläßlich des 20. Jubiläums ihrer Gründung, 10.-12. Nov. 1989 in Rom). Luzifer-Amor, 6(12):55-62.

(1993). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 6(12):55-62

„Plataforma“ in den letzten zwanzig Jahren: (Vortrag anläßlich des 20. Jubiläums ihrer Gründung, 10.-12. Nov. 1989 in Rom)

Berthold Rothschild

Zuallererst möchte ich Euch alle herzlich willkommen heißen. Sicher ist es nicht ohne Bedeutung, daß so viele nach Rom gekommen sind, und das Maß an aufgebrachter Energie, Anstrengung und Kosten beweist, wenigstens quantitativ, daß der „Mythos der Plataforma“ noch heute wirkt. Wenn wir dazunehmen, wie viele gern teilgenommen hätten und nicht kommen konnten und wie viele Grüße geschickt haben (die später verlesen werden), können wir uns sicher nicht beklagen, daß 20 Jahre nach den ersten Plattformblüten ein gewisses Interesse nicht immer noch lebendig sei. Was wir andrerseits zu beklagen haben, ist, daß drei von unseren großen Freunden und geistigen Wegbereitern nicht mehr unter uns sind: Marie Langer, Fritz Morgenthaler (der möglicherweise sowieso nicht gekommen wäre …) und Enzo Codignola.

Andere der hier Anwesenden, vor allem die jüngeren, haben mit ihrem Kommen Interesse, Neugier und sicher auch Erwartungen bekundet, die uns verpflichten und zwingen, den Mythos der Plataforma mit konkreten Inhalten zu füllen und unter keinen Umständen der Gefahr zu erliegen, in Nostalgie oder Brüderlichkeitsritualen einzutauchen. So einfach, wie sich das anhören mag, ist es aber nicht: Dieses Treffen hat für viele von uns (verständlicherweise) auch eine emotionale und lebensgeschichtliche Bedeutung und birgt so das Risiko in sich, Gegenwart und Zukunft vor allem über die Vergangenheit zu definieren.

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