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PEP-Web Tip of the Day

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(1995). Vorwort. Luzifer-Amor, 8(15):5-6.

(1995). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 8(15):5-6

Vorwort

In theoretischer wie in praktischer Hinsicht ist die Gegenübertragung für die Psychoanalyse von überragender Bedeutung. Dennoch ist ihre Geschichte noch weitgehend ungeschrieben. Der hier vorgelegte Versuch kristallisiert Ansatzpunkte heraus, an denen zum einen sichtbar wird, welche Schwierigkeiten im Umgang mit ihr zu überwinden waren, zum anderen aber, warum sich allmählich ein positives Urteil über die Gegenübertragung als ein wichtiges Instrument der psychoanalytischen Arbeit durchgesetzt hat.

Einblick in die grenzüberschreitende Neugierde, mit der die Psychoanalytiker, Freud voran, sich auf verdächtiges Gebiet wagten, gibt Karin Dittrichs Arbeit, die zeigt, daß in den Phänomenen von Gedankenübertragung und Gegenübertragung die Bausteine für eine psychoanalytische Theorie der unbewußten Kommunikation zu finden sind. An Georg Groddeck, einem Grenzgänger der Wissenschaft, macht Wolfgang Schmidbauer deutlich, daß sich die Psychoanalyse nicht bruchlos in die Regeln und Gesetze eines schulmedizinisch vorgegebenen Ordnungsrahmens einzwängen läßt. Allerdings, darauf beharrt Ellen Reinke in ihrem Beitrag, muß der methodisch reflektierte und kontrollierte Umgang mit der Gegenübertragung in einer Lehranalyse erlernt werden. Man mißversteht Freuds Vergleiche des Analytikers mit einem Spiegel oder einem Chirurgen, wenn man diese Purifizierungsmetaphem aus ihrem methodologischen Rahmen herauslöst und als Plädoyer für einen gefühlskalten Analytiker ansieht.

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