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Kloocke, R. (1995). Mosche Wulff (1878 - 1971): Leben und Werk des russisch-jüdischen Psychoanalytikers. Luzifer-Amor, 8(16):87-101.

(1995). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 8(16):87-101

Mosche Wulff (1878 - 1971): Leben und Werk des russisch-jüdischen Psychoanalytikers1

Ruth Kloocke

Über Mosche Wulff, einen der ganz frühen Pioniere der Psychoanalyse zunächst in Berlin, dann in seinem Heimatland Rußland und später in Israel, wissen wir wenig. Im Gegensatz zu seinem umfangreichen psychoanalytischen Werk, das in vier verschiedenen Sprachen erschienen ist, und im Gegensatz zu seiner wichtigen Rolle als Vordenker und Organisator der psychoanalytischen Bewegung an zwei so verschiedenen Schauplätzen wie Rußland und Israel, gibt es nur wenig Material zu seiner Person.

Freud schreibt 1914:

„In Rußland ist die Psychoanalyse sehr allgemein bekannt und verbreitet worden; fast alle meine Schriften sowie die anderer Anhänger der Analyse sind ins Russische übersetzt. Ein tieferes Verständnis der analytischen Lehren hat sich aber in Rußland noch nicht ergeben. Die Beiträge russischer Ärzte sind derzeit unbeträchtlich zu nennen. Nur Odessa besitzt in der Person von M. Wulff einen geschulten Analytiker.“2

Diese vielversprechende Anerkennung macht neugierig, auch wenn sich Freud an anderer Stelle einige Jahre zuvor weniger günstig geäußert hat: „Dr. Wulff aus Odessa hat auch mir unlängst wegen eines Falles, den er analysiert, geschrieben. Er stammt von Juliusburger her, scheint noch recht wenig zu verstehen.“3

Immerhin läßt sich daraus entnehmen, daß ein Briefkontakt zwischen Wulff und Freud bestand, der gegen Ende des Jahres 1909 begann.

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