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PEP-Web Tip of the Day

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(1996). Vorwort. Luzifer-Amor, 9(17):5-6.

(1996). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 9(17):5-6

Vorwort

In den letzten Jahren ist das Werk Melanie Kleins und ihrer Nachfolger weltweit immer mehr in den Mittelpunkt des klinischen wie theoretischen Interesses vieler Psychoanalytiker gerückt. Alles deutet darauf hin, daß sich diese Entwicklung fortsetzen wird. Die Auseinandersetzungen, die stattfinden werden, haben einen historischen Hintergrund, den man kennen muß, um sie richtig einschätzen zu können. Es ist daher an der Zeit, den historischen Blick auf dieses Werk zu richten, um es auch aus seiner geschichtlichen Entwicklung verstehen zu lernen.

Ausgehend von der Überlegung, daß eingehende Einzelfallstudien die wissenschaftliche Basis der Psychoanalyse sind, untersuchen Claudia Frank und Heinz Weiß handschriftliche Behandlungsnotizen Melanie Kleins zum ‚Fall Erna‘ und stellen dabei die ersten Behandlungsstunden dieser frühen Kinderanalyse in den Mittelpunkt. Deutlich wird, daß die klassische Behandlungsform, die Vermeidung jeder pädagogischen Beeinflussung und die strenge Beschränkung auf einen analytisch verstehenden Umgang, die Melanie Klein anstrebt, die Entfaltung einer inneren Objektwelt unbewußter Phantasien ermöglicht.

Auch die Vignette aus der Analyse mit Rita, der ersten und jüngsten Patientin Melanie Kleins, die Ruth Cycon vorstellt, beleuchtet den Aufbau einer inneren Welt in den ersten Lebensjahren. Ihr Vergleich mit eigenen klinischen Erfahrungen ergibt einen erhellenden Wechselbezug zwischen Melanie Kleins Konzepten und den von ihr durchgeführten Analysen von erwachsenen Patienten, die in zwei Fallvignetten dargestellt werden.

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