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Cycon, R. (1996). Innere Objekte im Spiegel der Ăśbertragung. Luzifer-Amor, 9(17):32-48.

(1996). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 9(17):32-48

Innere Objekte im Spiegel der Übertragung

Ruth Cycon

Zusammenfassung

In dieser Arbeit habe ich versucht, einen kurzen Überblick über Melanie Kleins Konzept einer inneren Welt und den in ihr angesiedelten inneren Objekten zu geben. Von Beginn des Lebens an wird diese innere Objektwelt durch Introjektion und Projektion unbewußter primitiver Phantasien über die Beziehung zu den Primärobjekten aufgebaut - Phantasien, die zunächst durch innere und äußere körperliche Erfahrungen ausgelöst werden. Das Bild der inneren Objekte, der guten und hilfreichen sowie der bösen und bedrohlichen, basiert auf realen Wahrnehmungen der Eltern und auf verzerrenden Projektionen, die von den libidinösen und aggressiven Impulsen der verschiedenen Libidostufen geprägt sind. Dieses Konzept Melanie Kleins verlagert den Schwerpunkt ihrer Forschungen von der Theorie der libidinösen Entwicklungsphasen zur Erforschung der Entwicklung der Objektbeziehungen. Dabei geht es um die Geschichte der Bewältigung der paranoiden Ängste vor Ich-Verlust und der depressiven Ängste vor Objektverlust aufgrund der eigenen Destruktivität, im Grunde der Bewältigung des inneren Kampfes zwischen Liebe und Haß, zwischen Lebens- und Todestrieb. Ein stabiles, ausreichend gutes inneres Primärobjekt als Kristallisationspunkt für eine Leben und Liebe fördernde Weiterentwicklung im Ich zu verankern, ist eine Voraussetzung für die Fähigkeit zur Integration und zur Wahrnehmung der inneren und äußeren Realität.

Ich hoffe, daß ich veranschaulichen konnte, daß innere Objekte und innere Objektbeziehungen, die aus der paranoid-schizoiden und aus der depressiven Erfahrungswelt stammen, die Wahrnehmung der Welt, der Objekte und der Beziehung zu ihnen stark beeinflussen. Mein Hauptanliegen war es, durch klinische Vignetten aus einer Kinderanalyse Melanie Kleins und aus zwei Analysen mit erwachsenen Patienten zu veranschaulichen, daß die Übertragungs- und Gegenübertragungsbeziehung in der Analyse strukturiert wird durch die Projektion bzw. projektive Identifizierung der inneren Objekte und Objektbeziehungen auf bzw. in den Analytiker und die analytische Situation. In der analytischen Beziehung werden die konflikthaften inneren Objekte und Objektbeziehungen neu erlebbar, können bewußt gemacht, verstanden und verarbeitet werden - eine entscheidende Voraussetzung für psychische Veränderung.

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