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Taylor, D. (1996). Über einige Aspekte von Melanie Kleins Einfluß auf die British Psycho-Analytical Society. Luzifer-Amor, 9(17):113-123.

(1996). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 9(17):113-123

Über einige Aspekte von Melanie Kleins Einfluß auf die British Psycho-Analytical Society*

David Taylor

Der bedeutende Denker zeichnet sich unter anderem dadurch aus, daß seine Ideen weitreichende Veränderungen in der Wissenschaft, in der Kultur und überhaupt im Leben in Gang setzen. Freud ist dieser Kategorie eindeutig zuzuordnen. Der englische Lyriker W.H. Auden schrieb in einem wunderschönen Erinnerungsgedicht, Freud sei „nicht mehr bloß ein Mensch … eher ein ganzes geistiges Klima“. So hoch ist Melanie Kleins Einfluß zwar nicht anzusetzen, dennoch aber hat sie seit ihrer Ankunft in London im Jahre 1926 die Richtung der englischen Psychoanalyse bestimmt, indem sie geniale psychoanalytische Ideen entwickelte, die es anderen noch heute, zwei oder drei Generationen später, ermöglichen, neue Aspekte des psychischen Lebens zu entdecken und neue Formulierungen und Theorien zu entwickeln. Wenn auch in begrenzterem Umfang als Freud, beeinflußte Klein zudem das gesamte geistige Klima Englands - auch die nicht-psychoanalytische Welt, die Welt der Pädagogik, Kunst und Literatur, die Gewohnheiten der Kindererziehung und die Sozialpolitik.

Wenn wir über die historische Verbreitung von Ideen sprechen, klingt es mitunter so, als ob neue Gedankengänge zusammen mit einzelnen Individuen oder in ihren Schriften wie Exportgüter über die Landesgrenzen transportiert würden. Bei genauerem Nachdenken erkennen wir, daß dies nur eine abgekürzte Redeweise ist, weil nämlich immer dann, wenn eine Gesellschaft mit wichtigen neuen Ideen bekannt gemacht wird, auch viele persönliche Kämpfe auszutragen sind.

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