Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To sort articles by year…

PEP-Web Tip of the Day

After you perform a search, you can sort the articles by Year. This will rearrange the results of your search chronologically, displaying the earliest published articles first. This feature is useful to trace the development of a specific psychoanalytic concept through time.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Rothe, H. (1996). Perry Meisel und Walter Kendrick (Hg.): Kultur und Psychoanalyse in Bloomsbury und Berlin. Die Briefe von James und Alix Strachey 1924-1925. Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Vorwort versehen von Rotraut De Clerck. Stuttgart 1995 (Verlag Internationale Psychoanalyse), 494 S., DM 88,—. Luzifer-Amor, 9(17):193-195.

(1996). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 9(17):193-195

Perry Meisel und Walter Kendrick (Hg.): Kultur und Psychoanalyse in Bloomsbury und Berlin. Die Briefe von James und Alix Strachey 1924-1925. Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Vorwort versehen von Rotraut De Clerck. Stuttgart 1995 (Verlag Internationale Psychoanalyse), 494 S., DM 88,—

Review by:
Hans-Joachim Rothe

„… ich konnte vorher gar nicht glauben, daß es mir gelänge, soviel von Dir zu bewahren, indem ich Dir schreibe … Briefe von Dir bekomme. Es ist wie ein Gespräch … ich fühle Dich mir sehr nahe, immer wenn ich schreibe. (Das bewirkt auch diesen Stil, wobei ich hoffe, daß Du großzügig darüber hinwegsehen wirst, denn ich eile über die Seiten zu Dir, so sprechend wie möglich)“ (S. 257). So schreibt Alix Strachey am 28. Dezember 1924 aus Berlin nach London an ihren Mann James, nachdem sie es sich versagt hatten, einander an Weihnachten zu treffen. Alix Strachey war nach Berlin gegangen, um bei Karl Abraham eine zweite Analyse zu machen. Ein Lebensziel suchend, waren beide kurz nach ihrer Heirat im Jahre 1920 nach Wien aufgebrochen, wo zunächst nur James bei Freud seine analytische Ausbildung machen wollte. Als aber Alix bei einer Opernaufführung einen klaustrophobischen Angstanfall erlitt, nahm Freud auch sie in Analyse. Diese galt als unvollständig, da Alix im Winter 1921/22 an einer Grippe mit Rippenfellentzündung so schwer erkrankte, daß sie für längere Zeit in einem Sanatorium behandelt werden mußte. Beide bekamen von Freud die Erlaubnis, als Psychoanalytiker zu praktizieren. Außerdem trug er an sie die Bitte heran, seine Werke ins Englische zu übersetzen. Nach den ungenügenden Übersetzungen von Brill wurden beide nun neben Ernest Jones und Joan Riviere die entscheidenden Übersetzer der ersten englischen Ausgabe von Freuds gesammelten Werken, der „Collected Papers“, die in der Hogarth Press Leonard Woolfs erschien.

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.