Customer Service | Help | FAQ | PEP-Easy | Report a Data Error | About
:
Login
Tip: To share an article on social media…

PEP-Web Tip of the Day

If you find an article or content on PEP-Web interesting, you can share it with others using the Social Media Button at the bottom of every page.

For the complete list of tips, see PEP-Web Tips on the PEP-Web support page.

Dittrich, K.A. (1996). Die ersten Institutionalisierungsbemühungen der deutschen Psychoanalytiker nach dem 2. Weltkrieg in München, Frankfurt und Stuttgart, dargestellt anhand von Dokumenten aus den Jahren 1945 und 1946. Luzifer-Amor, 9(18):39-67.

(1996). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 9(18):39-67

Die ersten Institutionalisierungsbemühungen der deutschen Psychoanalytiker nach dem 2. Weltkrieg in München, Frankfurt und Stuttgart, dargestellt anhand von Dokumenten1 aus den Jahren 1945 und 1946

Karin A. Dittrich

„Nach allem kann kein Zweifel sein, daß das hiesige Institut praktisch wie auch formell die Fortsetzung (nicht Nachfolger) des Reichsinstituts darstellt. Dieses hat nie aufgehört zu bestehen.“ (München, 9.8.46)

Die folgenden, im Rahmen weiterer historischer Nachforschungen aufgefundenen Dokumente des Münchner Instituts aus der frühen Nachkriegszeit geben einerseits Einblick in die vorhandenen konzeptuellen Vorstellungen und machtpolitischen Ansprüche der ersten, aus Berlin kommenden und in München angesiedelten Psychotherapeuten, andererseits stellen sie einen Ergänzungsbeitrag zur Aufarbeitung der Institutionengeschichte sowohl des Frankfurter wie des Stuttgarter psychoanalytischen Instituts dar.

Innerhalb der jüngst erschienenen, umfassenden historischen Darstellung der Psychoanalyse in Frankfurt am Main (Plänkers et al. 1996) vermag diese kurze dokumentarische Ergänzung insofern eine wesentliche Lücke zu schließen, als im angegebenen Band die erste Frankfurter Nachkriegsentwicklung bis zur Gründung des Sigmund-Freud-Instituts im Jahre 1959 fehlt bzw. nicht erforscht wurde.2

Zur eingehenderen Beschäftigung mit der Münchner und Stuttgarter Nachkriegsgeschichte sei hier auf die grundlegenden Arbeiten von J. Grunert (1984) und W. Bohleber (1986) verwiesen, außerdem auf meine eigenen vorläufigen Ausführungen auf der Basis einer Oral history-Studie mit Münchner Psychoanalytikern (Dittrich 1995).

1. Das Münchner Institut als Nachfolger des Berliner Reichsinstituts?

Wie bei J. Grunert bereits ausgeführt, soll sich Felix Scherke, der Geschäftsführer des Berliner Reichsinstituts, am 28.2.1945

[This is a summary or excerpt from the full text of the book or article. The full text of the document is available to subscribers.]

Copyright © 2020, Psychoanalytic Electronic Publishing, ISSN 2472-6982 Customer Service | Help | FAQ | Download PEP Bibliography | Report a Data Error | About

WARNING! This text is printed for personal use. It is copyright to the journal in which it originally appeared. It is illegal to redistribute it in any form.