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Hearst, L. (1998). Der Wandel unseres historischen und kulturellen Erbes in der Gruppenanalyse. Luzifer-Amor, 11(21):30-47.

(1998). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 11(21):30-47

Der Wandel unseres historischen und kulturellen Erbes in der Gruppenanalyse

Liesel Hearst

Ich bin mir darüber klar, daß ich hier als Mitglied einer Gruppe bin - der Gruppe, die als erste vom Institut für Gruppenanalyse zu Gruppenanalytikern ausgebildet wurde. Dieses Institut ist die Schöpfung S. H. Foulkes’, seiner Freunde und seiner Kollegen, die die Gründungsmitglieder sind. Die Teilnehmer dieser ersten Ausbildungsgruppe sind nun meine Freunde und Kollegen; sie alle hatten einen tiefen und bis heute andauernden Einfluß auf meine berufliche Identität als Gruppenanalytikerin und auf meine persönliche Entwicklung. Ich möchte den heutigen Tag mit ihnen teilen.

Noch nach dem 2. Weltkrieg war die englische Gesellschaft klar definiert; heute aber leben wir in einer Gesellschaft zunehmender kultureller Pluralität. (Glauben Sie mir, trotz der Verwerfungen des 2. Weltkrieges spürte man die klare Umgrenzung dieser Gesellschaft, wenn man in dieses Land kam.) Während britische Institutionen und die britische Nationalität unverrückbar und dauerhaft erschienen, sind sie heute in einem Zustand von Unsicherheit und Veränderung. Bedingt durch die Informationsflut, die über das Fernsehen in unsere Wohnzimmer gelangt, schrumpft die Welt schnell zusammen. Es gibt eine Aussicht auf eine starke Verbindung - bis hin zu einer möglichen Vereinigung - mit unseren europäischen Nachbarn. All dies fordert eine Auseinandersetzung mit unserer kulturellen und historischen Identität, dem gleichen und dem anderen in Gruppen und Individuen mit unterschiedlicher Herkunft, Sprache und einem unterschiedlichen geschichtlichen Hintergrund.

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