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Platen, A.R. (1998). Die Großgruppen. Luzifer-Amor, 11(21):85-91.

(1998). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 11(21):85-91

Die Großgruppen

Alice Ricciardi-von Platen

Wenn wir die heutige Arbeitswelt betrachten, stellen wir fest, daß sie sich vorwiegend aus kleineren und größeren Gruppen zusammensetzt, die jeweils eine spezifische Dynamik aufweisen, je nach ihrer Größe und Zusammensetzung; am wenigsten wissen wir über größere Gruppierungen in ihrer Vielfalt, über die ich hier kurz berichten möchte.

Wir können von Großgruppen sprechen, wenn mehr als 30 Personen sich zu einem bestimmten Zweck zusammentun, sei es zur Organisation einer Arbeit oder zum Studium der Dynamik der Großgruppe an sich, wie ich es hier darstellen möchte.

Seit Freuds Entdeckung des komplexen Aufbaus der menschlichen Psyche ist ein Jahrhundert vergangen, und die Anwendungen der Psychoanalyse haben sich vervielfältigt: Der einzelne und seine Geschichte steht nicht mehr im Mittelpunkt des Interesses, sondern wir studieren den einzelnen im psychosozialen Feld, in der Familie und in den verschiedensten Gruppen menschlicher Tätigkeit und studieren auch Familien und Gruppen in ihrer Eigendynamik. - Das Studium der Kleingruppen von ca. acht Personen begann in Amerika um 1920, als ein Anhänger Freuds, Trigant Burrow, Patienten nicht nur einzeln, sondern in kleinen Gruppen zu behandeln anfing; er stellte fest, daß Patienten dabei oft Fähigkeiten entwickelten, die in der Zweier-Situation der üblichen Psychoanalyse nicht zum Vorschein kamen. Er schloß daraus, daß sich in der Interaktion der Gruppenmitglieder Kräfte entwickelten, die zur Heilung der Patienten beitrugen.

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