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Tip: To review The Language of Psycho-Analysis…

PEP-Web Tip of the Day

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Gfäller, G.R. (1998). Wurzeln und Perspektiven der Gruppenanalyse. 12. Heidelberger Gruppenanalytisches Symposium: Tagungsbericht nebst persönlichen Anmerkungen zur Geschichte der Gruppenanalyse. Luzifer-Amor, 11(21):136-148.

(1998). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 11(21):136-148

III BERICHTE ÜBER TAGUNGEN UND FORSCHUNGSPROJEKTE

Wurzeln und Perspektiven der Gruppenanalyse. 12. Heidelberger Gruppenanalytisches Symposium: Tagungsbericht nebst persönlichen Anmerkungen zur Geschichte der Gruppenanalyse

Georg R. Gfäller

Wurzeln und Perspektiven der Gruppenanalyse war ein Thema, das mich selbst seit Jahren beschäftigt. Ich war innerlich zu sehr beteiligt, als daß ich einen einfachen Tagungsbericht schreiben könnte. Es ist sicherlich von daher sinnvoll, zuerst einen gewissen Überblick darüber zu geben, an welchen Teilen der Geschichte der Gruppenanalyse meine Mitwirkung gegeben war und wie ich aus dieser Perspektive die Wurzeln der Gruppenanalyse in der Zeit etwa ab den 68er Jahren sehe.

Gemeinsam mit meiner Frau, Kiyana Gfäller-Sarkhosch und Ilse Seglow (London) hatte ich Jahre dafür verwendet, im deutschsprachigen Raum die von deutschen Emigranten der Psychoanalyse in London entwickelte Gruppenanalyse wieder zurück zu bringen (etwa ab 1971). Vorangegangen war dem, daß Foulkes, der Begründer der nach ihm benannten Gruppenanalyse, in Lissabon u.a. drei Frauen für die Gruppenanalyse begeistern konnte, nämlich Dr. Ursula Heim (München), Dr. Alice Ricciardi-v. Platen (Rom u. Altaussee) und Mathilde Trappe (Berlin, später Münster), die bald darauf in Altaussee im Haus von Alice Ricciardi-v. Platen eine gruppenanalytische Weiterbildung installierten. Um diesem einen Anfang zu geben, war Foulkes selbst einige Wochen in Altaussee und gab da Vorlesungen, Seminare und gruppenanalytische Selbsterfahrungsgruppen. Hier waren viele beteiligt, die noch heute einen Namen im Bereich der gruppenanalytischen Psychotherapie haben. Altaussee hatte anfangs eine recht politische Implikation, wie Foulkes war man der Auffassung, daß die Psychoanalyse alleine mit ihrem dyadischen Beziehungsmodell gesellschaftlichen Konflikten nicht mehr ausreichend begegnen könne. In der Gruppenanalyse kam, wie Foulkes selbst schrieb, gewissermaßen die Gesellschaft in der Form einer Kleingruppe in das Behandlungszimmer. Altaussee wurde damals im Sinne einer Art Geschäftsführung vom „Gruppenzentrum Schwabing“ (München) organisiert, unter Anleitung der erwähnten 3 Kolleginnen.

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