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Müller-Pozzi, H. (1998). Die psychoanalytische Situation als Sprechereignis: Die poetische Funktion der Sprache im psychoanalytischen Diskurs. Ein intertextuelles Spiel. Luzifer-Amor, 11(22):41-63.

(1998). Luzifer-Amor: Zeitschrift zur Geschichte der Psychoanalyse, 11(22):41-63

Die psychoanalytische Situation als Sprechereignis: Die poetische Funktion der Sprache im psychoanalytischen Diskurs. Ein intertextuelles Spiel

Heinz Müller-Pozzi

Zusammenfassung

Der vorliegende Text versteht sich als ein intertextueller Diskurs zweier Texte, eines linguistischen von Roman Jakobson und eines psychoanalytischen von Jean Laplanche. Im Zentrum beider Texte steht der Begriff der Botschaft. Der Verfasser stellt das Sprachmodell Jakobsons vor, vorab unter dem Gesichtspunkt seiner „poetischen Funktion“, die auch für die sprachlichen Produktionen, in denen sich Unbewußtes sagt, von Belang ist.

Die grundsätzliche Übersetzbarkeit ist - zumindest im Verständnis der strukturalen Linguistik - ein Merkmal von Sprache, weil die fundamentalen Strukturen verschiedener Codes isomorph sind. Laplanche begreift die infantilen Szenen als unbewußte Botschaften und ihre phantasmatische Verarbeitung als Übersetzungen. Diese sind rätselhaft, insofern sie dem Diktat der Verdrängung unterworfen bleiben. Das Unbewußte, die rätselhafte Botschaft, konstituiert sich gleich der Sprache in der Intersubjektivität. Der Verfasser vertritt mit Laplanche und gegen Lacan die Auffassung, daß die fundamentalen Strukturen des Unbewußten und der Sprache eben gerade nicht isomorph sind. Wenn wir die psychoanalytische Arbeit im intersubjektiven Raum der Übertragung trotzdem als Übersetzen begreifen, könnte man diese Übersetzung „heteromorph“ heißen. Anstelle des Codes tritt die Übertragung, die Möglichkeiten des Übersetzens erschließt, die mit einem rein linguistischen Modell nicht mehr gefaßt werden können.

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